Das Regime in Teheran dürfe die Weltmeisterschaft nicht für seine Zwecke missbrauchen, erklärte Hassan Nayeb-Agah, der 1978 bei der WM in Argentinien für den Iran spielte. Die früheren Nationalspieler sagten, der Widerstandsrat werde auch gegen das Erscheinen von Ahmadinedschad protestieren, wenn die deutschen Behörden dies verbieten würden.
Die Bundesregierung sieht zwar Probleme, falls der iranische Präsident zur Weltmeisterschaft nach Deutschland reist. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte aber erklärt, dass der Präsident grundsätzlich wie jedes andere Staatsoberhaupt kommen könne. Zu einem möglichen Besuch Ahmadinedschads liefen diplomatische Gespräche mit dem Iran. Exil-Iraner drohen für den Fall des Besuchs mit Massenprotesten.