
Mitteilung Nr. 3
Erneuter Kontakt des „Verhör-Journalisten“ und „Freundes des iranischen Regimes“ unter dem Titel „Freier Journalist“ / Dieses Mal im Namen eines österreichischen Monatsmagazins!
Die Vertretung des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) in Deutschland berichtete in ihren Mitteilungen vom 14. und 15. August 2024 über das altbekannte Spiel des iranischen Geheimdienstministeriums gegen den iranischen Widerstand durch einen „befreundeten Journalisten“.
Eine Person namens Andreas Holzapfel, der sich als „freier Journalist“ ausgibt, behauptete in einem Schreiben an die Adresse der Webseite des auswärtigen Ausschusses des NWRI, er schreibe einen Artikel für die Tageszeitung taz. Er stellte eine Reihe von Verleumdungen gegen die Organisation der Volkmojahedin Iran (PMOI/MEK) in Form von einem Fragenkatalog und setzte eine Frist, dass bis zum 23. August geantwortet werden müsse.
Später wurde uns jedoch von der taz mitgeteilt:
„there is currently no cooperation between the taz and Mr. Andreas Holzapfel, so therefore no further publications in the taz are being planned.”
Nun hat dieselbe Person, deren Artikel in der taz nicht veröffentlicht wurde, geschrieben, dass das, was er wollte, „im österreichischen Magazin DATUM veröffentlicht werden wird… Daher haben Sie noch Zeit, bis Ende nächster Woche (20. September), um meine Fragen zu beantworten“!
Dies geschieht, während das „Revolutionsgericht“ der Mullahs in Teheran am 10. September das Urteil zur Beschlagnahmung des Vermögens von 104 Führern und Verantwortlichen der Organisation der Volksmojahedin Iran verkündet hat, zusammen mit dem Vorwurf des „Baghi“ (Aufruhr), dessen Strafe definitiv die Hinrichtung ist. Gestern hat die Justiz der Mullahs denselben Vorwurf auch gegen sechs festgenommene Unterstützer der PMOI erhoben. Es scheint, dass die Henker in Teheran dringend auf Verleumdungen und Lügenkampagnen gegen die PMOI in westlichen Medien angewiesen sind, um Folter und Hinrichtungen zu rechtfertigen.
Die auswärtige Ausschuss des NWRI hat die Antwort auf die vom „Verhör-Journalisten“ diktierten Verleumdungen, die ursprünglich für die taz bestimmt waren, in einem 10-seitigen Schreiben zusammen mit 17 beigefügten Dokumenten an die Chefredaktion der österreichischen Monatszeitschrift DATUM gesendet.
Assadollah Assadi, ein Agent der Abteilung 312 des iranischen Geheimdienstministeriums (MOIS), war ein Terror-Diplomat, der den Bombenanschlag auf die Versammlung des iranischen Widerstands am 30. Juni 2018 plante und von der Europäischen Union auf die Terrorliste gesetzt wurde. Er arbeitete getarnt als Dritter Botschaftsrat der iranischen Botschaft in Österreich. Ein weiterer Agent des iranischen Regimes namens Alireza Naghashzadeh, der einen österreichischen Pass besaß, sammelte laut albanischen Polizeiermittlungen Informationen für einen geplanten Bombenanschlag auf die PMOI-Versammlung in Tirana, getarnt als „ehemaliges Mitglied“.
Der iranische Widerstand macht die zuständigen österreichischen Behörden auf die Vorbereitungen und den Missbrauch für terroristische Zwecke durch die Agenten der Mullahs aufmerksam.
Deutschlandvertretung des Nationalen Widerstandsrats Iran
15. September 2024