
Ebenfalls am Montag wurden zwei andere Gefangene, die als Said Ganji und Firouz Nouri-Majd identifiziert wurden, in dem berüchtigten iranischen Gefängnis Qezelhesar in Karaj erhängt.
Mit den Erhängungen ist es mindestens zu der Zahl 27 gekommen, die im Iran in der vergangenen Woche hingerichtet worden sind.
Die neun Gefangenen, die in der Morgendämmerung vom Montag im Internierungszentrum von Karaj hingerichtet worden sind, wurden als Omid Mohammadi-Dara, Mostafa Ghafarzadeh, Omidreza Karampour, Shahriar Hassan-Zadeh, Hossein Afghan, Yareh Hassan-Zadeh, Sasan Salari, Meysam Hosseini-Nejad, und Amanollah Baluch-Zehi identifiziert.
Konfrontiert mit einer sich steigernden Unzufriedenheit und nicht fähig, den berechtigten Forderungen der Mehrheit des iranischen Volkes zu entsprechen, die unter der Armutslinie lebt, verstärkt der religiöse Faschismus, der im Iran herrscht – vom iranischen Volk als ‚Gottvater von ISIS‘ betitelt, – die Unterdrückung.
Am Donnerstag hat Amnesty International erklärt, dass das iranische Regime zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juli 2015 die erstaunliche Zahl von 694 Personen hinrichten ließ.
„Die beständig auf- und abgehende Rate an Hinrichtungen in der ersten Hälfte dieses Jahres malt ein düsteres Bild der Staatsmaschinerie, die vorsätzlich in massenhaftem Ausmaß tötet mit der Sanktionierung der Justiz“, wird dort gesagt.
Seit Mullah Hassan Rohani sein Amt als Präsident übernommen hat, wurden im Iran mehr als 1800 Gefangene hingerichtet.