Sechsundzwanzig Tage nach dem verbrecherischen Raketenangriff auf Liberty verweigern die irakischen Truppen die Herausgabe der Leichen der Getöteten zur Bestattung; tägliche, kontinuierliche Eingaben der Bewohner an die UNO, die USA und irakische Regierungsvertreter haben zu nichts geführt.
Dies unislamische und unmenschliche Verhalten, an den Tag gelegt von dem Amt des irakischen Premierministers, bezweckt psychologische Folter und Repression der Bewohner. Ein weiterer inhumaner Akt: Die irakische Regierung hat bis heute (den 6. März) die Aufnahme von Stellwänden aus Beton ins Lager verhindert. Während das Lager von den USA kontrolliert wurde, wurden solche Stellwände zum Schutz vor Raketen- und Mörserangriffen aufgestellt. Doch nach dem Einzug der PMOI wurden sie auf Anordnung des Amtes des Premierministers gegen den Einspruch der Bewohner entfernt.
Ebenso verhindert die irakische Regierung den Transport von Helmen und schußsicheren Westen von Ashraf nach Liberty. Diese Helme und schußsicheren Westen wurden von den Amerikanern, während sie Ashraf schützten, als Mittel zivilen Schutzes anerkannt.
Die irakischen Truppen haben sich bisher auch geweigert, den Transport der im Besitz der Bewohner befindlichen Kräne und Tieflader von Ashraf nach Liberty zu genehmigen, mit denen Gräben geschaffen werden könnten, ebenso die Aufnahme von Jutesäcken, Schaufeln und Spitzhacken zum Bau von Schutzräumen in Liberty.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
6. März 2013