Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Der Geheimdienstminister der Mullahs spricht von neuen irakischen Maßnahmen gegen Ashraf

Militärische Besetzung des Lagers Ashraf, Nachricht Nr. 119

Entsendung einer militärischen Abteilung nach Ashraf; Pressekonferenz im irakischen Verteidigungsministerium in Anwesenheit von Geheimagenten des Regimes
NWRI – Heute, am Mittwoch, den 29. Juni, kündigte der Mullah Moslehi, der Geheimdienstminister des iranischen Regimes, nach der Kabinettssitzung an: „Die irakischen Behörden haben sich verpflichtet, in Hinsicht auf die PMOI und die Situation im Lager Ashraf bald geeignete Maßnahmen zu ergreifen. … Sie haben auch bisher das Ihre getan, um die Situation des Lagers Ashraf zu klären.“ (Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am 29. Juni)

 

Moslehi sagte: „Wir bestehen darauf, daß die Iraker so bald wie möglich zu einer Entscheidung über Ashraf kommen, und sie versprechen, bald entsprechend zu handeln. Gewiß, sie haben schon Bewundernswertes getan; einige Koordination hat stattgefunden, die hoffentlich bald zum Erfolg führen wird.“ (So die Nachrichtenagentur Fars, die mit dem IRGC verbunden ist, am 29. Juni.) Zu diesem Zweck ist Ali Agha Mohammadi, ein Berater des Höchsten Nationalen Sicherheitsrates und einer der mit dem Export des Terrorismus beauftragten Funktionäre, vor einigen Tagen im Irak gewesen. Nach Berichten aus Kreisen des Regimes sollen vier oder fünf Agenten des iranischen Geheimdienstministeriums, als frühere Mitglieder der PMOI, die unlängst vom Irak nach Teheran zurückgekehrt sind, verkleidet, von Muhammad al-Askari, dem Sprecher Malikis im Verteidigungsministerium, dort auf einer Presseshow präsentiert werden, um gegen Ashraf auszusagen und der PMOI die Schuld an dem Überfall des 8. April zu geben.

Während die irakische Regierung den Delegationen des Europäischen Parlaments und des Kongresses der Vereinigten Staaten auf Befehl des iranischen Regimes den Zugang zu Ashraf verwehrt und weltweit die Verurteilung des Überfalls auf ihren Höhepunkt kommt, dienen solche absurden Veranstaltungen der Vertuschung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit; sie sollen der internationalen Ächtung entgegenwirken. Besonders ist dabei zu beachten, daß nach Bericht einiger Nachrichten-agenturen der Auswärtige Ausschuß des irakischen Parlaments die irakische Regierung beschuldigt, das Recht zu verletzen, indem sie gemeinsam mit dem Iran ein Komitee zur Schließung Ashrafs bildet, wie Talabani, der irakische Präsident, es am Samstag in Teheran ankündigte.

Auf derselben Linie wie diese ‚geeigneten Maßnahmen’, über die der Geheimdienstminister heute Mittag im voraus informierte, liegt die Entsendung einer weiteren militärischen Kolonne nach Ashraf; sie soll mit bisher unbekanntem Ziel das Gebiet umstellen.

Am 19. April, nachdem streng vertrauliche Dokumente, den Überfall auf Ashraf betreffend, in den Hauptstädten verschiedener Länder enthüllt worden waren, brachte Muhammad al-Askari, Malikis Sprecher im Verteidigungsministerium, drei eben eingetroffene Agenten in das staatliche Fernsehen des Irak, um die blutigen Hände Malikis und seiner Truppen reinzuwaschen. Es ist unklar, was das irakische Verteidigungsministerium und sein Sprecher mit „früheren Mitgliedern“ oder „Familien“ der PMOI zu tun haben.

Der iranische Widerstand hat damals in seiner Nachricht Nr. 70 festgestellt: „Diese drei Agenten wurden Muhammad al-Askari von Sadeq Muhammad Kazem, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Komitees zur Unterdrückung Ashrafs beim irakischen Premierminister, übergeben, und dies nach Abstimmung mit Danaifar, dem Botschafter Teherans im Irak. Bemerkens-werterweise wird Sadeq Muhammad Kazem von spanischen Nationalen Gerichtshof verfolgt. Diese drei Agenten wurden al-Askari übergeben, um im staatlichen Fernsehen des Irak aufzutreten und darnach in die Botschaft der Mullahs zurückzukehren.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
29. Juni 2011

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