
Der iranische Widerstand fordert die Bundesregierung auf, sich der Lage der iranischen Flüchtlinge anzunehmen, die den höllischen Zuständen, welche von dem religiösen Faschismus, der den Iran regiert, geschaffen wurden, entkommen sind. Sie darf nicht zulassen, dass ihre Qual und ihr Leiden sich auch im Exil fortsetzen.
Die Vertretung des Nationalen Widerstandsrates Iran in Deutschland hat zahlreiche Nachrichten von iranischen Flüchtlingen erhalten, die über die schwierigen Umstände Auskunft geben, in denen sie ihr Leben fristen müssen, und von vielen belastenden Umsiedlungen erzählen. Dabei haben jene, die dem religiösen Faschismus, der den Iran regiert – mit seinem Rekord von 120.000 Hinrichtungen aus politischen Gründen – entronnen sind, wohl einen Anspruch auf Asyl und ein Leben, das den anerkannten internationalen Maßstäben entspricht.
Beunruhigende Berichte vom UN-Sonderbeauftragten zur Menschenrechtslage im Iran, der Jahresbericht von Amnesty International sowie Berichte von anderen Menschenrechtsorganisationen hinterlassen kaum Zweifel daran, dass der Sorge um die iranischen Flüchtlinge Priorität gebührt. Diese Berichte erzählen von einer Steigerung der Menschenrechtsverletzungen, insbesondere einer beispiellosen Zunahme der Hinrichtungen während der Amtszeit Rohanis.
Büro des Nationalen Widerstandsrates Iran in Deutschland
21. April 2016