Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Eine syrische Menschenrechtsgruppe erklärt: Das Assad-Regime hat 13 000 Menschen durch Folter getötet

Samstag, den 14. März 2015, 15. 19 Uhr

Fast 13 000 Syrer, darunter 108 Kinder, sind seit Beginn des Aufstandes im März 2011 in den Gefängnissen des syrischen Regimes zu Tode gefoltert worden – so eine Beobachtergruppe am Freitag.

 

Der Leiter der im Vereinigten Königreich beheimateten Gruppe, Rami Abdel Rahman, sagte: „Einige der Angehörigen der unter der Folter Getöteten wurden gezwungen, Erklärungen zu unterschreiben, die besagten, daß ihre Lieben von Rebellen getötet worden seien.“

Rami Abdel Rahman sagte der AFP, daß in diesen Blutzoll jene 20 000 Verhafteten, die in Regierungsgefängnissen „verschwanden“ und deren Schicksal immer noch unbekannt ist, nicht einbegriffen seien.

Zu den berüchtigtsten Haftanstalten gehören jene, die vom Geheimdienst der syrischen Luftwaffe und von den militärischen Geheimdiensten betrieben werden. 

Insgesamt sind nach Auskunft der Gruppe in den vergangenen vier Jahren etwa 200 000 Menschen verhaftet worden.

Sicherheitsbeamte lassen Häftlinge verhungern, verweigern den Kranken Medikamente und unterwerfen sie psychologischer Folter – so Abdel Rahman. 

Er sagte, unter den Häftlingen befänden sich politisch Engagierte, Rebellen und normale Demonstranten. 

Die wichtigste Unterstützung erfährt der syrische Diktator Bashar al-Assad vom geistlichen Regime des Iran. 

Für Assad kämpfen in Syrien die Revolutionsgarden des Regimes, die libanesische Hisbollah und vom Iran entsandte afghanische Söldner.

 

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