Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Einfluss des iranischen Regimes auf den Cyber Space – Seine Dämonisierungskampagne muss bekämpft werden

In Zeiten von Fake News und den Behauptungen, dass diverse Länder sich in die US Wahl 2016 eingemischt haben, hat Facebook 652 Fake Accounts und Seiten geschlossen. Sie stehen in Verbindung zum iranischen Regime. Dies macht deutlich, dass Teheran auch auf diesem Gebiet die Kunst der Täuschungen einsetzt.

Um die Fake News und die Propaganda für Terrorismus aus dem iranischen Regime zu stoppen, haben die großen Plattformen wie Facebook, Twitter und Youtube Accounts geblockt und ebenso diverse Seiten, die mit dem Iran in Verbindung stehen.

Zu ihnen gehören 39 Kanäle, die zum iranischen staatlichen TV/Radio IRIB gehören. Alle wurden in Youtube und Google geblockt. Google hat zudem sechs Web – Blogs und 13 google+ Accounts gesperrt. Facebook gab bekannt, dass es 562 Seiten gesperrt habe. Auch sie hätten Verbindungen zum iranischen Regime gehabt.

„Der Iran steckt hinter einer Desinformationskampagne in Facebook und sie sollte Hunderttausende Menschen in aller Welt erreichen“, hieß es laut der Washington Post. 

Breites Netzwerk

Twitter hat ebenfalls 486 Seiten gesperrt, die Menschen mit Falschinformationen im Mittleren Osten, Lateinamerika, Großbritannien und in den USA beeinflussen sollten.

„Nach den ersten Sperrungen in der letzten Woche haben wir unsere Untersuchung intensiviert, um damit unser Verständnis für den Sinn dieser Netzwerke deutlich zu machen. Wir haben dann weitere 486 Accounts gesperrt, welche unsere Richtlinien verletzt haben. Nun sind es insgesamt 770.“, sagte Twitter in einer Erklärung. 

Die Aktivitäten des Iran beschränken sich nicht nur auf diese Netzwerke. Der Cyber – Terrorismus Apparat des Regimes geht weiter, als man es bisher vermutet hatte.

 „Eine entsprechende Operation des Iran zielt auf Internetuser in aller Welt ab und sie ist größer, als wir es vermutet haben, sagte Reuters. Es zeigt ein breites Netzwerk von anonymen Autoren auf, die in sozialen Medien in 11 Sprachen aktiv sind“, sagt Reuters.

Ein Experte von Reuters hat weitere 10 Seiten und Duzende weitere Accounts auf sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und Youtube gefunden… Er hat die Internationale Union für virtuelle Medien (IUVM) informiert, dass diese Seiten Propaganda der iranischen staatlichen Medien und anderer Quellen in der Regierung von Teheran im gesamten Internet verbreiten. Dabei werden oft obskure Quellen wie der iranische Press TV oder al – Manar TV benutzt, welche die Hisbollah leitet, die vom Iran gefördert wird.“

Google sagte über AFP am 23. August 2018, dass man mehrere YouTube Kanäle geblockt habe, weil sie in Verbindung mit dem Iran Fehlinformationen verbreitet haben. Damit zogen sie ähnlichen Aktionen wie von Facebook und Twitter nach.

Irans Bedenken

Diese Aktionen sind ein großes Problem für das iranische Regime und es sorgt für diverse Reaktionen bei seinen Vertretern und Medien.

Alireza Mir-Yousefi, ein Mitglied der UN Missionen des Iran, lehnte diese Aktionen komplett ab und nannte sie einen „Teil der US Maßnahmen für einen Regimewandel im Iran. Bedenken sie, dass die Trump Administration schon vor einer Weile deutlich gemacht hat, dass sie einen Regimewandel im Iran befürwortet und keine Gespräche mit dem Regime sucht. Diese Aussagen haben uns dazu gebracht, unsere Aktivitäten zu erhöhen“.

Teherans illegale Maßnahmen in den sozialen Medien auf internationalem Level zeigen, welche Angst das herrschende Regime vor den aktuellen Protesten im Land hat und wie gut diese Proteste organisiert waren. Vor allem die erste Protestwelle im Dezember/Januar und ihre rasante Ausweitung auf über 140 Städte im Iran hat Teheran schockiert.

Die Cyber Maschinerie des Regimes fokussiert sich daher primär darauf, die iranische Opposition und den Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) und seine dort ansässige Hauptgruppe, die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), im Land und in aller Welt zu dämonisieren. Die Tarnkampagne zielt auch darauf ab, dass damit terroristische Anschläge gegen Mitglieder der Opposition vorbereitet werden.

The Carnegie Endowment for International Peace macht deutlich, wie „Teheran die Cyberspionage ausgebaut hat und Angriffe gegen die Opposition im Iran und im Ausland organisiert….“

Gefährliche Ziele

Die Cyber Maßnahmen gegen die steigende rebellierende iranische Bevölkerung und seine Opposition führen zu immer mehr terroristischen Anschlagsplanungen durch das Regime. Das macht unter anderem ein Plan deutlich, eine Bombe auf der jährlichen Veranstaltung der iranischen Opposition in Paris am 30. Juni explodieren zu lassen.

Es wird dabei natürlich verschwiegen, dass all diese Aktivitäten aus dem Reichtum des Iran bezahlt werden, der eigentlich dem Volk gehört. Das iranische Volk leidet zur Zeit unter immenser Armut und 80% des Volkes ist davon betroffen.

Um deutlich zu machen, wie sehr der Wohlstand des iranischen Volkes verschleudert wird, sagte Peter Roskam aus dem Repräsentantenhaus, dass diese Entwicklung nur „die Spitze des Eisberges“ eines sich immer weiter ausbreitenden Spionagenetzwerke von Teheran in aller Welt sei.

Nach der Verhaftung eines in Wien sitzenden Diplomaten des Regimes in Deutschland wurde deutlich, dass er einen Sprengsatz an ein Belgisch – Iranisches Paar übergeben hatte, welches diesen am 30. Juni auf der Versammlung der iranischen Opposition zur Explosion bringen sollte. Weiterhin wurden zwei Spione aus Teheran in den USA verhaftet, die Informationen über die iranische Opposition und seine Unterstützer sammelten. Die internationale Gemeinschaft muss mehr tun, um diese schädlichen Netzwerke zu stoppen und damit Teheran in naher Zukunft auf diesem Weg nicht mehr aktiv sein kann.

Quelle: Al Arabiya

 

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