Frankreich bemerkt mit besonderer Besorgnis, dass die sexuelle Orientierung wohl zu den Hauptanklagepunkten gehörte. Diese Verurteilungen und Hinrichtungen folgen auf die Steinigung eines Mannes wegen Ehebruchs am 5. Juli und könnten noch weitere Hinrichtungen nach sich ziehen.
Auf Wunsch der Staatssekretärin für auswärtige Angelegenheiten und Menschenrechte, Rama Yade, haben wir Iran gegenüber unsere Besorgnis zum Ausdruck gebracht und folgende Punkte nachdrücklich betont:
– unsere Ablehnung der Todesstrafe unter allen Umständen,
– unseren Einsatz für ihre universelle Abschaffung,
– unser Festhalten an der Einhaltung des Moratoriums über die Steinigungen aus dem Jahr 2002 durch die iranische Regierung,
– unseren Aufruf dazu, keine andere Verurteilung zur Steinigung durchzuführen.