Dafür hat er einer weiteren Unterdrückung der Bewohner von Ashraf zugestimmt. Währenddessen gibt es im Irak weiterhin Bemühungen, eine neue irakische Regierung zu bilden.
Den Geheimdienstunterlagen zu Folge hat Al-Maliki mit den Qods Einheiten gemeinsam den Plan für die Haftbefehle gegen einige Ashrafbewohner, welche „Straftaten im Iran“ ausgeführt haben sollen, im Rahmen eines bilateralen Abkommens entwickelt. Er gab auch die Zusage, dass irakische Einheiten „die irakische Souveränität umsetzen und die Besetzung des irakischen Landes“ durch die Volksmudschaheddin Iran (PMOI) in Camp Ashraf durch geeignete Maßnahmen beenden werden.
Vor dem Besuch von Ali Larijani (Sprecher des Mullahparlamentes) informierte al-Maliki Teheran, dass er eine Koalition mit der Nationalen Irakischen Allianz und allen regimetreuen Kräften bilden will, um Dr. Ayad Allawi als neuen Premierminister zu verhindern. Er versprach, sollte er Premierminister bleiben, dann würde er Zugeständnisse bei Grenzkonflikten und umstrittenen Ölfeldern machen.
Al-Maliki und einige andere Personen, wie Ali Dabaq, haben große Angst davor, nicht an der Macht zu bleiben und dass sie dann für die Verbrechen der letzten vier Jahre ins Gefängnis wandern.
Der iranische Widerstand warnt wieder einmal vor gefährlichen Intrigen, welche den Auftakt für eine humanitäre Katastrophe und ein Verbrechen gegen das Völkerrecht darstellen können. Er wiederholt, dass Zugeständnisse im Rahmen der Souveränität des Iraks den Weg des Regimes ebenen, den Irak und die gesamte Region zu dominieren.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
21. Juli 2010