Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Irak: Massaker an Sunniten und ihre Vertreibung durch iranische Milizen in Diyala, besonders in Meqhdadiya

Der irakische Premierminister Abadi, die USA und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen müssen intervenieren, um den Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Diyala Einhalt zu gebieten

Aus dem Irak dringen schockierende Nachrichten in die Außenwelt; sie berichten von einem organisierten Hinmorden und Hinrichten sunnitischer Bürger in der Provinz Diyala und von der Sprengung sunnitischer Moscheen besonders in der Stadt Meqhdadiya. Bedauerlicherweise haben die Regierungen des Irak und der Vereinigten Staaten zu diesen Schandtaten,

die von mit dem Iran verbundenen Milizen unter dem Kommando von Hadi al-Ameri begangen wurden, bisher geschwiegen.

Berichten zufolge, die von verschiedenen örtlichen Quellen aus dem Irak und der Region bestätigt wurden, haben die schiitischen Milizen die sunnitischen Bewohner von Meqhdadiya ultimativ aufgefordert, die Stadt sofort zu verlassen; andernfalls würden sie getötet werden. Diese Schandtaten sind ebenso viele Verbrechen gegen die Menschlichkeit; wenn man versäumt, solche Handlungen zu verurteilen, stärkt man DAESH und trägt zur Steigerung der Grausamkeit in der Region bei. 

Der ehemalige Leiter des Sicherheitskomitees der Provinz Diyala, Hussein al-Zobaydi, sagte am 12. Januar vor dem Fernsehsender „Al-Jazeera“, das Gemetzel an den Bürgern von Meqhdadiya sei eine geplante Operation gewesen; es sei unmittelbar auf die Bombardierung einer Moschee gefolgt, für die DAESH verantwortlich gemacht werde. Darnach hätten sich die mit dem Iran verbundenen Milizen, die von Hadi al-Ameri kontrolliert würden, auf Grausamkeiten in der Provinz verlegt.

Ähnlich erklärte der früherer Gouverneur von Diyala, Omar al-Hameiri, in einem Interview mit den Fernsehsendern „Al-Jazeera“ und „Al-Taghier“ am 12. Januar: „Die Milizen haben in den Bezirken Orubeh und al-Asri der Stadt Meqhdadiya mehr als 90 junge Leute hingerichtet. Sie haben vor den Augen der örtlichen und der Bundespolizei sunnitische Moscheen in Brand gesetzt. Diese Milizen patroullieren in der Region, dringen in die Häuser ein und verlegen sich auf systematische Hinrichtungen.“

„Bisher,“ so fügte er hinzu, „haben die Milizen in Meqhdadiya zehn sunnitische Moscheen zerstört.“ Hameiri beteuerte, für diese Massaker seien die Badr-Organisation und der Gouverneur von Diyala verantwortlich; er stellte fest, die von Hadi al-Ameri kommandierte Badr-Organisation sei mit der iranischen Quds-Truppe verbunden. 

Verläßlichen Berichten zufolge wurden auch zwei Reporter des Fernsehsender „Asharqiya“ von den Milizen hingerichtet. 

Vor einigen Monaten übernahm Muthanna al-Tamimi, der gegenwärtige Gouverneur von Diyala und Kommandeur von neun Badr-Milizen, den Amtssitz des Gouverneurs von Diyala; er zwang den rechtmäßigen Gouverneur zum Rücktritt, von neun Badr-Milizen begleitet, die ihm Schüsse androhten. Ein Urteil des Obergerichts des Irak erklärte seine Amtsergreifung für illegal; dennoch hält er die Residenz weiterhin illegal besetzt. 

Es scheint klar zu sein, daß das iranische Regime nach dem erzwungenen Rückzug von seinen nuklearen Ambitionen und der Reihe seiner Niederlagen in Syrien sich nun im Irak auf neue Abenteuer und Grausamkeiten verlegt. Wir haben immer wieder gewarnt: Das iranische Regime durchkreuzt kontinuierlich die Versöhnung und Solidarität des irakischen Volkes; damit unterstützt es DAESH. 

Die „Europäische Vereinigung für die Freiheit im Irak (EIFA)“ betont: Die internationale Koalition, die von den Vereinigten Staaten und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen angeführt wird, muß starke praktische Maßnahmen ergreifen, um den kriminellen, terroristischen Einmischungen des iranischen Regimes in die Angelegenheiten des Irak und anderer Länder der Region Einhalt zu gebieten. Sie müssen diese Einmischung vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und vor internationale Strafgerichte bringen. 

Die internationale Gemeinschaft erwartet, daß Haidar al-Abadi, der Premierminister des Irak, sein tatenloses Schweigen zu den von den Milizen Hadi al-Ameris im Irak, besonders in Diyala, begangenen Schandtaten aufgibt und alle diese Milizen zügig auflöst und verbietet. Auch fordert EIFA die Religionsbehörde auf, umgehend zu intervenieren, damit weitere Schandtaten der schiitischen Milizen verhindert werden. 

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