
USA und UN müssen die Bewohner zurück nach Ashraf bringen oder sie tragen die direkte Verantwortung für weitere Opfer
In den letzten Tagen haben die irakischen Truppen, die unter dem Kommando von al-Maliki stehen, jegliche Maßnahme zum Ausbau des Schutzes der Bewohner in Camp Liberty verhindert. Die Truppen haben sogar den Zugang von Kränen verhindert, die von den Bewohnern gemietet wurden, um eine kleine Anzahl von Bunkern und Schutzmauern zu errichten.
18 Tage nach dem kriminellen Raketenanschlag auf Liberty durch von den Mullahs geförderten Gruppen im Irak, haben diese weitere Anschläge angekündigt und die 3100 schutzlosen Bewohner von Liberty haben keinerlei Schutzmöglichkeiten gegen weitere Angriffe und sind damit extrem verwundbar für Anschläge aller Art.
Am 25. Februar gaben die irakischen Truppen ein spezielles Areal bekannt, in dem Bunker plaziert werden konnten, die aus Ashraf nach Liberty gebracht werden konnten. Doch in dem Gebiet wurde dann nur eine kleine Anzahl von Bunkern genehmigt. Dort gibt es zudem keine Schutzwände und die Bunker sind damit quasi nutzlos.
Einen Tag später kamen Kräne und anderes schweres Gerät, welches von den Bewohnern gemietet wurden, an Liberty an, damit sie Schutzwände errichten konnten. Doch die irakischen Truppen hielten die Maschinen an und verhinderten mehrere Stunden den Zugang der Schutzwände in das Camp. Dabei wurden auch die Fahrer der Maschinen und Kräne bedroht. Am gleichen Tag verhinderten Agenten des Regierungschefs ebenfalls die Lieferung von 1000 Sandsäcken, welche die Bewohner zu ihrem Schutz gekauft hatten.
Oberst Heidar Mashi, der eine direkte Rolle bei den zwei Massakern 2009 und 2011 gegen die Bewohner spielte, überwachte die Umsetzung der inhumanen Restriktionen und verhinderte so, dass die Bewohner sich wenigstens einen minimalen Schutz vor erneuten Angriffen bauen konnten.
Vertreter von UNAMI und deren Beobachterteam wurden stündlich über die Behinderungen informiert, doch wie so oft blieben sie still und sie nehmen damit billigend in Kauf, dass es bei weiteren Angriffen weitere Opfer unter den Bewohnern gibt. Das gesamte Team war während der ganzen Zeit weder aktiv noch protestierte es gegen diese Maßnahmen.
Wir erinnern daran, dass Liberty ohne einen Ausbau der Schutzmaßnahmen einem neuen Anschlag wie am 9. Februar hilflos ausgeliefert ist. Ein weiterer Anschlag ist jede Zeit möglich. Daher ruft der iranische Widerstand die US Regierung und die UN auf, sofort aktiv zu werden und die Bewohner nach Ashraf zurück zu bringen, wo sie sich 26 Jahre lang gegen Anschläge schützen konnten. Die USA und die UN sind direkt für die Bewohner verantwortlich und sie sind daher auch direkt für jedes weitere Opfer unter den Bewohner zur Rechenschaft zu ziehen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
27- Februar 2013