
Am 16. April berichteten die staatlichen Medien ebenfalls von neun Hinrichtungen in Schiraz, von denen sechs öffentlich waren. Zudem wurde am 11. April Omid Shojaei (30) im Gefängnis von Bandas Abbas hingerichtet.
Somit wurden innerhalb von nur 13 Tagen seit dem 19. Februar 22 Gefangene hingerichtet und das in Gefängnissen im ganzen Land.
Tausende Gefangene im ganzen Land warten zudem auf die Vollstreckung ihres Todesurteils. Zu ihnen gehören 1100 Gefangene im Gohardasht Gefängnis, 100 Gefangene im Zentralgefängnis von Zahedan und mindestens 100 Gefangene im Gefängnis von Bandar Abbas.
Nach einer Verhaftungswelle in verschiedenen Städten des Landes wurden alleine in Ahvaz innerhalb von fünf Wochen 210 Jugendliche verhaftet und das Volk hatte unter verschiedenen Repressalien der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) zu leiden.
Während vor den beschämenden Wahlen die internen Fehden im Regime ihren Höhepunkt erreichen, herrscht im gesamten Regime große Angst über das Ausbrechen neuer Proteste „der Armee der Hungrigen“. Das klerikale Regime sieht den einzigen Ausweg in dieser Situation darin, seine Verbrechen und Unterdrückung zu intensivieren.
Internationale Gremien und Menschenrechtsorganisationen müssen ihre Inaktivität beenden und dringende Maßnahmen verabschieden. Der iranische Widerstand fordert sie daher auf, diesen Trend mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu beenden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
21. April 2013