
die sich seit letzten Monat in einem Hungerstreik befinden.
Der iranische Widerstand ruft zudem den UN Hochkommisar für Menschenrechte und die Sonderberichterstatter über die Menschenrechtslage im Iran auf, die Bitten der Gefangenen ernst zu nehmen, denn der Gesundheitszustand von acht von ihnen verschlechtert sich zusehends nach 25 Tagen Hungerstreik.
Die kurdischen politischen Gefangenen sitzen in Abteilung 12 des Zentralgefängnisses von Orumiyeh. Am 20. November beschlossen sie aufgrund des Umgangs des Geheimdienstes der Mullahs zu protestieren. Dieser hatte versucht, die Abteilung aufzulösen.
Zu den Maßnahmen gehörte auch, die politischen Gefangenen mit normalen Straftätern zusammen zu legen. Um dies zu durchzusetzen, wurde der Druck auf die Gefangenen und ihre Familien intensiviert.
Masoud Shams-nejad, der Anwalt der politischen Gefangenen, der zum Tode verurteilt wurde, ging zudem am 10. Dezember in den Streik. Er sollte in den Trakt der Tagelöhner verlegt werden. Anstatt sich um den Zustand der Gefangenen zu sorgen, wurden vier von ihnen vorgeladen und dort mit Hinrichtung bedroht.
Agenten des Geheimdienstes sagten gegenüber den Inhaftierten, dass „ihr Leben in den Händen des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) liegt und nicht in denen der Menschenrechtsorganisationen oder von Ahmeed Shaheed, dem UN Sonderberichterstatter über die Menschenrechtslage im Iran. Niemand von denen kann etwas für sie tun, denn im Iran gelten die Gesetze der islamischen Republik.“
Die Folterknechte bedrohten zudem einige Hungerstreikende damit, dass sie bei einer Fortsetzung des Streik hingerichtet werden. Dafür wurden neue Anklagen gegen die Gefangenen eingereicht, um neue Urteile gegen sie zu erwirken. Zudem sollen weitere normale Straftäter in ihre Abteilung verlegt werden.
Am 29. November griffen Sonderkommandos des Gefängnisses die Hungerstreikenden mit Schlagstöcken, Elektroschockern und Reizgas an und schlugen und beleidigten diese.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
13. Dezember 2014