Eine große Anzahl von Gefangenen wird in den Gefängnishallen gehalten. Aufgrund des Platzmangels werden viele Verhöre, die von Folter und brutalem Schlagen der Gefangenen begleitet sind, in den Gefängniszellen anstatt in speziellen Verhörzimmern, durchgeführt. In einigen Zellen, in den sonst Menschen in Einzelhaft sitzen, sitzen mittlerweile über 15 Gefangene.
Die Verhöre beginnen 8 Uhr morgens und gehen bis 23 Uhr Ortszeit. Die Gefangenen werden während der Verhöre schwer gefoltert, einige von ihnen sind nach den Verhören nicht mehr in der Lage, in ihre eigenen Zellen zurück zu gehen.
Die medizinische- und nahrungstechnische Versorgungssituation im Gefängnis ist grauenvoll. Einige der Gefangenen bekommen gar kein Essen oder zumeist nur eine Mahlzeit am Tag.