Frau Rajavi rief die Bewohner der Westprovinz Luristan, vor allem die Jugendlichen auf, die Familien der gefangenen Derwische in Brojerd durch aktive Hilfe zu unterstützen.
Sie fügte hinzu, dass die Unterdrückung der Derwische in Brojerd die Tiefe der systematischen religiösen Diskriminierung im Iran zeige, die nicht Halt mache vor Angehörigen anderer Glaubensrichtungen, noch nicht einmal vor sunnitischen Muslimen; weiter sind davon auch Schiiten betroffen, die sich dem Regime nicht völlig unterwerfen. Ein gutes, wenn auch sehr trauriges Beispiel dafür ist der jüngste Übergriff auf die Derwische in Brojerd.
Frau Rajavi macht die gegenwärtige Versammlung der UN Generalversammlung und die Sonderberichterstatter für Freiheit oder Religion oder Glauben und alle anderen internationalen Menschenrechtsorganisationen auf die zunehmende Unterdrückung der religiösen Minderheiten im Iran aufmerksam.
Bei dem Übergriff auf die Derwische von Brojerd am Sonntag und durch ihren Widerstand gegen die Anschläge der SSF und anderer Sicherheitskräfte wurden 80 Personen von den repressiven Sicherheitskräften verwundet und weitere 180 Verhaftet.
Im Februar 2006 überfielen die SSF Einheiten auf ähnliche Weise die Moschee der Derwische in der heiligen Stadt Qom und verhafteten 2.000 Verehrer.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
12. November 2007