
anji, dass der pro Kopf Verbrauch von Milchprodukten im Iran aktuell 80 Kilogramm beträgt. Er ergänzt:“ Eigentlich war im fünften Entwicklungsprogramm geplant, den Konsum von Milchprodukten auf 160 Kilo zu erhöhen“. Doch das ist nicht passiert, was an Faktoren wie Dürren, steigenden Kosten für Tierfutter oder erhöhten Stromkosten liegt.
In einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur „Young Journalists Club“ am 15. September erklärte Mohammad Reza G
Ganji wies darauf hin, dass es noch einen weiteren wichtigen Faktor gibt, welche die Preise von Milchprodukten steigen lässt:“ Im Moment sind die Zinsen hoch, was die primären Kosten der Produkte steigen lässt.“
Die Nachrichtenagentur zitierte auch Mohammad Reza Esmaeili, den früheren Vorsitzender der Genossenschaft für Milchprodukte. Dort heißt es:“ Im Moment besteht der Konsum von Milchprodukten bei rund 70 Litern, obwohl das Agrarministerium höhere Zahlen bekannt gibt. Das ist nicht die richtige Strategie“.
Ohne eine praktische Lösung und nur durch das Verbreiten von Werbung für mehr Konsum von Milchprodukten zu sorgen, wird laut Esmaeili das Problem nicht lösen. Er ergänzt:“ Eine Verbesserung der Essenskultur sowie die Unterstützung von Haushalten mit wenig Einkommen durch die Regierung wären sinnvollere Maßnahmen, um den Verbrauch von Milchprodukten zu erhöhen“.
Er sagt abschließend:“ Nach dem Abbau der Subventionen war der Rückgang des Konsums von Milchprodukten ein schwerer Schlag für diese Industrie“.