
Pour-Mohammadi hielt am 28. August eine Rede bei einem Treffen im Verwaltungsrat der Stadt Khorram-Abad in der Provinz Luristan und erklärte: „Wir sind stolz Gottes Befehl in Bezug auf die Mudschahedin (PMOI oder MEK) ausgeführt zu haben. Wir standen gegen Gottes Feind und diese Leute und haben sie mit der Macht konfrontiert. Gott hat gesagt, dass für die Ungläubigen keine Gnade gilt, weil sie keine Gnade mit euch haben und wir kein Erbarmen mit den Mudschahedin haben sollten“.
Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, hat in der letzten Woche in einer Botschaft für eine Ausstellung im Rathaus des 2. Arrondissements von Paris, die den 28. Jahrestag zum Gedenken an das Massaker von 1988 an politischen Gefangenen im Iran zum Anlass hat, konstatiert: „Es ist an der Zeit, dass die UNO eine Resolution verabschiedet, in der dieses Verbrechen verurteilt wird. Die internationale Gemeinschaft muss die herrschenden Mullahs im Iran vor Gericht stellen“.
Sie hob dabei hervor: „Bisher sind die westlichen Regierungen gegenüber diesem großen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beim Schweigen geblieben. Es ist an der Zeit, dass die UNO eine Resolution erlässt, die dieses Verbrechen maßregelt. Die internationale Gemeinschaft muss die Mullahs vor Gericht stellen, die im Iran an der Macht sind“.