Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Iran: Sieben Jahre auf der Todesliste

Ein Bericht über Zaniar und Loqman Moradi

NCRI – Zwei junge iranische Kurden, die zum Tode verurteilt worden sind, verweilen nach sieben Jahren immer noch im Gefängnis.

Zaniar und Loqman Moradi werden beschuldigt, in der Provinz Kurdistan im Westen des Iran den Sohn eines ranghohen Mullahs ermordet zu haben; sie bestreiten diese Anschuldigung.

Sie halten sich schon im siebenten Jahr im Gohardasht- (Rajai Shahr-) Gefängnis in Karaj, nordwestlich von Teheran, auf. Ihre Angehörigen erklären, ihr Gesundheitszustand errege Besorgnis. 

Während dieser sieben Jahre hat Zaniar seine Angehörigen nicht ein einziges Mal gesehen; Loqman hat die seinen nur zwei- oder dreimal durch das Fenster sehen können. 

„Die Behandlung ihres Falls wird vom Geheimdienstministerium erschwert. Es erteilt Strafgerichten nicht die Genehmigung, ihnen den Prozeß zu machen; auch verbietet es die Klärung ihrer Lebensbedingungen,“ sagte der Vater Zaniars, der ein Onkel Loqmans ist. 

„Zaniar mußte aufgrund der Folter, die die Vernehmungsbeamten und die Agenten des Geheimdienstministeriums ihm zufügten, fünfmal operiert werden. Er wurde an der Wirbelsäule, am Rücken, an den Hoden und am Knie operiert,“ fügte er hinzu. 

Er sagte, seine Angehörigen seien aus dem Iran ausgewandert; daher hätten sie Zaniar niemals besuchen können; doch das Regime hat auch Besuche der Großeltern verhindert. „Unlängst wurde Loqman zum Gericht geschickt. Er weigerte sich, in Häftlingskleidung zu gehen. Er wurde mit Schlagstöcken, Stiefeln und anderen Gegenständen geschlagen; dabei wurden ihm zwei Wirbel gebrochen,“ fügte er hinzu. 

 

 

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