
Nach dem Angriff auf al-Harra, südöstlich von Albu Kamal, in Syrien, gab es mehrere Tote und Verletzte. Die staatlichen syrischen Nachrichten berichten, dass die von den USA geführte Koalition das Gebiet bombardiert hat, jedoch sagte einige Tage zuvor ein US Vertreter, dass dieser Angriff von Israel kam. Es wurde berichtet, dass dabei Duzende Kämpfer der vom Iran unterstützen schiitischen Kata’ib Hezbollah Miliz getötet oder verwundet wurden.
Die Luftschläge waren ein Angriff auf irakische Milizen, die in Syrien verteilt sind. Sie helfen dem Assad Regime und mit dem Angriff soll womöglich eine Route des Iran zum Mittelmeer verhindert werden.
Der Iran versucht, seine Truppen über den ganzen Weg über den Irak und Syrien bis zum Libanon zu verteilen.
Ende letzten Jahres gab es Berichte, dass eine große Anzahl von schiitischen Milizen die Grenzregion vom Irak nach Syrien in unmarkierten Konvois passiert hat. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Krieg in Syrien im Namen des Iran.
Der Iran vertraut sehr stark auf seine Milizen und seine berüchtigten Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), welche die Milizen trainieren und ausbilden. Es wird angenommen, dass 80.000 Kämpfer in diesen Milizen vom Iran ausgebildet wurden. Dies sagt zumindest der Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, Danny Danon.
Der Anführer der terroristischen Qods Force in der IRGC, Qasem Soleimani, leitet die Operationen und er hat offen zugegeben, dass die Einheiten zusammen mit der libanesischen Hisbollah arbeiten.
Der Irak beginnt, zu verstehen, dass die Präsenz irakischer Milizen in Syrien mehr und mehr kontrovers wird, nicht zuletzt, weil der Irak ein Partner der Koalition ist, die von den USA angeführt wird. Im Mai kritisierte US Außenminister Mike Pompeo die gefährliche Rolle des Iran im Irak und betonte, dass die schiitischen Milizen in Syrien vom Iran ausgerüstet und finanziert werden und auch dazu dienen, das irakische System und die offiziellen Sicherheitskräfte des Landes zu unterwandern.
Es sind nicht nur staatliche Vertreter, die den Iran aufrufen, Syrien zu verlassen. Es ist auch das iranische Volk selbst. Ende des Jahres gingen die Iraner auf die Straße und zeigten ihre Ablehnung gegen die Einmischungen des Iran in andere Nationen, vor allem in Syrien.
Die Menschen unterstützen den Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), die Hauptopposition zum Regime. Der NWRI wird am 30. Juni seine jährliche Versammlung abhalten und Zehntausende Iraner aus aller Welt werden daran teilnehmen.
Prominente Politiker, Menschenrechtsaktivisten und Würdenträger aus einem breiten Spektrum von Nationen werden ebenfalls teilnehmen und zusammen mit den Iranern die aktuellen Entwicklungen diskutieren und zu einem freien Iran aufrufen.