Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Letzte Botschaft von Shahram Ahmadi vor seiner vom iranischen Regime verfügten Hinrichtung

NWRI – Am 2. August 2016 wurde Sharam Ahmadi zusammen mit mehr als 20 jungen politischen Gefangenen im Gefängnis   Gohardasht (Radschai-Shahr) in Karaj nordwestlich von Teheran hingerichtet.

In einem Interview vor seiner Hinrichtung äußerte Shahram Ahmadi: „der Richter Mokiseh hat mit mitgeteilt, dass ich drei Verbrechen begangen hätte, dass ich Kurde sei, dass ich Sunnit sei und dass ich gegen das Regime gearbeitet hätte. Jedes dieser drei Verbrechen zöge die Todesstrafe nach sich“.
Shahram Ahmadi weiter: „Hier im Saal 10 des Trakts 4 des Radschai Shah Gefängnisses sind 40 Insassen dieses Trakts zum Tode verurteilt worden. Sie drohen uns mehrmals, nicht an diesem Interview teilzunehmen. Ich habe meinen Bruder verloren und nichts zu verlieren. In Wahrheit bin ich unschuldig und möchte nur, dass die Menschen wissen, dass ich unschuldig bin, bevor ich hingerichtet werde“.
Er erzählt uns auch über die Foltern, denen er von seiten der Wärter im Gefängnis ausgesetzt worden ist: „Die brutalste Folter, unter der wir zu leiden hatten, war die mit Elektroschockern. Die physischen Foltern wie das Auspeitschen oder das Schlagen haben nicht soviel Schmerz verursacht; die härteste Strafe für uns aber war, zu hören, dass unsere Angehörigen bedroht wurden. Tatsächlich haben die Henker eine der Drohungen Wahrheit werden lassen und meinen Bruder verhaftet und ihm gedroht, sie würden auch die anderen Mitglieder meiner Familie verhaften. Um uns noch stärker zu foltern, haben sie gewöhnlich die Hitze im Sommer und die Kälte im Winter erhöht.
 Am letzten Dienstag hat Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, die Massenhinrichtung sunnitischer Gefangener, die zum Jahrestag des Massakers von 1988 im Iran vollstreckt worden ist, als empörendes Verbrechen gegen die Menschlichkeit  bezeichnet. Das Regime versucht vergeblich, die unbeständige soziale Atmosphäre und die Proteste in der Bevölkerung einzugrenzen, indem es die Öffentlichkeit in Schrecken versetzt, erklärte sie.
Es wird Zeit, dass der Menschenrechtsrat und der Sicherheitsrat der UNO ihr Schweigen beenden und die Liste der Verbrechen des iranischen Regimes vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen. Ali Khamenei und andere Führer des Regimes und ebenso die direkten Täter bei diesen Verbrechen müssen vor Gericht gestellt werden, wiederholte Maryam Rajavi.

 

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