Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)

Menschenrechte im Iran: In zwei Wochen mindestens 40 Häftlinge hingerichtet

NCRI – In dem religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, dreht sich unablässig die Spirale der Schandtaten und Brutalität. Der Anblick von Leichen, die von Kränen herabhängen,

und der Amputierung von Fingern durch eine Guillotine gehört im Iran zum Alltag. Hier ein Blick auf das Dossier der Verbrecher, die den Iran regieren und die die Iraner die Paten der ISIS nennen – in einer Zeitspanne von zwei Wochen:

Am Dienstag, den 2. September wurde ein junger Häftling namens Mohsen D in Mahmoudabad (im Norden des Iran) öffentlich erhängt. Einen Tag zuvor hatte in der Dämmerung das empörte Volk von Mahmoudabad die Szene der Henker des Regimes, die sich anschickten, den jungen Mann zu erhängen, gestürmt. Die Offiziere der repressiven Truppen sahen sich gezwungen, die Hinrichtung abzubrechen – aus Angst vor einer Ausbreitung des Protests. Die staatliche Tageszeitung „Iran“ schrieb: „3000 Personen brüllten und gingen gegen den Sicherheitsgürtel zu tätlichen Angriffen vor und erzwangen so den Abbruch der Hinrichtung.“

Am folgenden Tage warteten die Mullahs mit einem großen Aufgebot von Agenten und Sicherheitskräften auf. Unter Anwendung beispielloser Sicherheitsmaßnahmen erhängten sie öffentlich diesen jungen Häftling. (Nachrichtenagentur Fars, verbunden mit den Revolutionsgarden am 2. September)

Am 1. September wurden mindestens 10 Häftlinge im Ghezel-Hessar-Gefängnis von Karaj gemeinsam erhängt. Dem Vernehmen nach waren die Erhängten Personen, die an dem Aufruhr im Gefängnis teilgenommen hatten, der sich vor kurzem ereignet hatte. 

Am 26. bzw. 28. August wurden im Zentralgefängnis von Bandar Abbas dreizehn Häftlinge hingerichtet, zuerst 8, darnach 5. 

Am 23., 27. und 28. August wurden im Zentralgefängnis von Zahedan mindestens fünf Häftlinge erhängt. Morad Shaybak, 35 Jahre alt, wurde am 27. August nach 12jähriger Haft hingerichtet. Nourollah Barahouci und Alireza Shahbakhsh wurden gemeinsam mit einer mit letzterem verwandten Gefangenen am 23. August erhängt. 

Am 27. August wurde im Zentralgefängnis von Saq’qez ein Häftling erhängt. 

Am 26. August wurden fünf Häftlinge, darunter eine Frau, im Shahab-Gefängnis von Kerman hingerichtet. Ebenso wurde am 19. August ein weiterer Häftling in diesem Gefängnis hingerichtet. 

Am 26. August berichtete die staatliche Zeitung von Khorasan von der Hinrichtung eines Häftlings im Mashhad-Gefängnis. 

Am 24. August berichteten die staatlichen Medien von der Hinrichtung von zwei Häftlingen in den Städten Sari (im Norden des Iran) und Borazjan (im Süden). Das Mullah-Regime veröffentlichte Bilder von dieser unmenschlichen Handlung, um die Atmosphäre der Angst zu steigern. („Fars“, die Nachrichtenagentur des IEGC und die Website „Asr Iran“)

Am 19. August wurde in der Stadt Khoy – auf dem Motahari-Platz – ein Häftling öffentlich erhängt.

Zugleich wurde ein Mann, der vor 19 Jahren hingerichtet worden war, doch wunderbarerweise überlebte, so daß das gegen ihn verhängte Todesurteil aufgehoben wurde, von der Justiz der Mullahs in einem Prozeß, der selbst den Gesetzen des Regimes widerspricht, erneut zum Tode verurteilt. 

Am 19. August wurden vier Finger der rechten Hand eines Häftlings, der des Raubes beschuldigt worden war, durch eine Guillotine in der Stadt Abarkuh (Provinz Yazd) amputiert (so die staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 22. August). 

Die Welle der Exekutionen, die sich in verschiedene Städten des Landes ausgebreitet hat, erreichte seit Mullah Rouhanis Amtsantritt die Zahl von 1000 und hat den Abscheu des Volks vor dieser brutalen Strafe gesteigert.

Wenn man vor der katastrophalen Situation der Menschenrechte im Iran, unter welchem Vorwand auch immer, die Augen verschließt, führt das zu nichts als weiterer Ermutigung der Verbrecher, die den Iran beherrschen. 

Der iranische Widerstand unterstreicht erneut die Notwendigkeit, das Dossier der vom iranischen Regime begangenen  Menschenrechtsverletzungen dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorzulegen. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 3. September 2014

 

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