"Um Gott zu gefallen, werden in den sozialen Sicherheitsplan neue Maßnahmen zu dem hinzugefügt, was wir bereits in der Vergangenheit getan haben", wiederholte Radan. Aus Furcht vor Unzufriedenheit in den eigenen Reihen sagte er: "Wenn es unter Euch Leute gibt, die versuchen, Euch von Euren Anstrengungen abzulenken, dann sollten sie sofort isoliert werden."
Ahmad Rouzbahani, der Sittenchef für Sicherheit bei den Staatlichen Sicherheitskräften, forderte auch härtere Maßnahmen gegen diejenigen, die nicht den Bekleidungskodex des Sicherheitsregimes einhalten. Er sagte, dass sich die Polizei um diejenigen kümmern werde, die "enge, kurze Hosen oder Mäntel" tragen und deren Shirts offen sind. Er warnte auch die Frauen, die keine dünnen schmalen Schleier und "unübliches Make up" tragen sollen. Er betonte ebenfalls, dass die Frauen lange wie Säcke wirkende Mäntel tragen sollten, um "die Konturen ihrer Körper" zu verhüllen.
Rouzbahani sagte, dass Zuwiderhandlende auf das Polizeirevier zu bringen seien und ihrer Familien dafür Sorge zu tragen hätten, dass sie ihnen geeignete Bekleidung bringen. Sie würden nur dann wieder auf freien Fuß gesetzt, wenn sie sich schriftlich einverstanden erklären, die Normen des Regimes einzuhalten.
Zu dem Widerstand der Frauen gegen diese Repressalien sagte er: "Einige Frauen, die in den Straßen verwarnt werden, weil ihre Bekleidung unangebracht sei, beginnen sie herumzuschreien." Um seine demoralisierten Kräfte zu ermutigen, rief er die Frauen auf, nicht die Polizei zu missbrauchen und auf ihre Warnungen zu hören.