In den letzten zwei Monaten verurteilte das klerikale Regime sechs politische Gefangene zum Tod durch Erhängen. Mit den Todesstrafen durch Erhängen und ihrerAusführung soll der Druck auf die Bevölkerung gesteigert werden. Vor allem die mutige Jugend soll abgeschreckt werden, weil sie während des landesweiten Aufstandes in den vergangenen Monaten deutlich gezeigt hat, dass sie dieses Regime stürzen und eine Demokratie mit dem Souverän des Volkes im Iran aufbauen will.
Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Institutionen und Menschenrechtsorganisationen, vor allem den Hohen Kommissar der UN für Menschenrechte, die Arbeitsgruppe Willkürliche Hinrichtung und den Sonderberichterstatter über außergerichtliche, summarische oder willkürliche Hinrichtungen auf, die Zunahme der Todesstrafen im Iran durch Erhängen zu verurteilen und fordert die Übergabe der Akte über die grausamen Menschenrechtsverletzungen im Iran an den UN Sicherheitsrat zur Ergreifung von dringlichen und bindenden Maßnahmen, um diesen Trend zu stoppen.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
3. Dezember 2009