Saturday, December 3, 2022
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Politischer Gefangener im Iran für die Unterstützung der PMOI zum Tode verurteilt

Political prisoner sentenced to death in Iran on charges of supporting PMOIAm Samstag, dem 28. November verhängte das im Iran herrschende inhumane Regime die Todesstrafe über Ayoub Porkar, einen 46 jährigen politischen Gefangenen, für die Unterstützung der iranischen Volksmojahedin (PMOI-MEK). Die Todesstrafe wurde durch einen der Gefolgsmänner des Regimes namens Pour-Abbasi in einem Eilverfahren hinter verschlossen Türen ausgesprochen, ohne einen fairen Prozess, ohne Rechtsbeistand durch einen Anwalt und in Verletzung des Rechts des Gefangenen auf Selbstverteidigung. Ayoub Porkar, der seit dem vergangenen Jahr in dem berüchtigten Evin Gefängnis festgehalten wird, wurde seitdem ständig gefoltert und von den Handlangern des iranischen Regimes gefoltert und unter Druck gesetzt. Er wurde jetzt in den Block 350 im Evin Gefängnis in Einzelhaft verlegt und verbringt seine Tage unter unzumutbaren Zuständen.

In den letzten zwei Monaten verurteilte das klerikale Regime sechs politische Gefangene zum Tod durch Erhängen. Mit den Todesstrafen durch Erhängen und ihrerAusführung soll der Druck auf die Bevölkerung gesteigert werden. Vor allem die mutige Jugend soll abgeschreckt werden, weil sie während des landesweiten Aufstandes in den vergangenen Monaten deutlich gezeigt hat, dass sie dieses Regime stürzen und eine Demokratie mit dem Souverän des Volkes im Iran aufbauen will.

Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Institutionen und Menschenrechtsorganisationen, vor allem den Hohen Kommissar der UN für Menschenrechte, die Arbeitsgruppe Willkürliche Hinrichtung und den Sonderberichterstatter über außergerichtliche, summarische oder willkürliche Hinrichtungen auf, die Zunahme der Todesstrafen im Iran durch Erhängen zu verurteilen und fordert die Übergabe der Akte über die grausamen Menschenrechtsverletzungen im Iran an den UN Sicherheitsrat zur Ergreifung von dringlichen und bindenden Maßnahmen, um diesen Trend zu stoppen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
3. Dezember 2009