Bestehende Verträge und Vorverträge müssten aber erfüllt werden. „Wir sind uns der Sensibilität von Geschäften mit Kunden im Iran bewusst und überwachen dort unsere laufenden Geschäfte sehr genau und kritisch“, sagte Löscher auf die Anfrage eines Aktionärs.
Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ berichtete, das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN), an dem Siemens beteiligt ist, habe Telefonanlagen in den Iran geliefert, mit denen auch Oppositionelle überwacht würden. „Wir haben keinen Grund anzunehmen, dass NSN sich rechtswidrig oder nicht ordnungsgemäß verhalten hat“, sagte Siemens-Finanzchef Joe Kaeser dazu im Vorfeld der Hauptversammlung.
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