Die Ablehnung wurde auf breiter Basis gefordert. Andere, weniger frauenfreundliche Regime, wie Saudi-Arabien, wurden gewählt (sie haben sich quasi einen Sitz durch die Finanzierung der 500 Millionen Dollar teuren Instanz erkauft), doch der theokratische Iran war ein besonders heftiger Kandidat, der das Ziel der Organisation zum Ende der Diskriminierung von Frauen und der Gleichberechtigung ad absurdum geführt hätte.
Im Iran kann keine Frau für das Amt eines Präsidenten auch nur kandidieren. Sie können für ein Auftreten ohne Kopftuch in der Öffentlichkeit ausgepeitscht und wegen Ehebruch zu Tode gesteinigt werden. Sie haben keine unabhängigen Rechte in der Bildung, nach einer Heirat oder bei der Kinderbetreuung. Vor Gericht sind ihre Zeugenaussagen nur die Hälfte von einem Mann wert und Anwälte für Frauenrechte werden verfolgt.