Die fünf Atommächte China, Frankreich, Russland, Großbritannien und die USA müssten sich verbindlich verpflichten, auf den Ersteinsatz von Atomwaffen zu verzichten oder damit zu drohen, so der Weltkirchenrat. Kernwaffen seien moralisch nicht zu rechtfertigen. Trotz des internationalen Atomwaffensperrvertrags nehme die Verbreitung von Atomwaffen zu. Je mehr Staaten Atomwaffen beschafften, umso größer werde das Risiko, dass diese Waffen in die Hände von nicht-staatlichen Akteuren gerieten, hieß es weiter.
An der 9. Vollversammlung des Weltkirchenrats nehmen insgesamt rund 3.000 Menschen aus allen Kontinenten teil. Die am 14. Februar eröffnete Tagung geht am 23. Februar zu Ende.