Anlässlich des Welttages gegen die Todesstrafe haben Menschenrechtler und Exiliraner die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich wirksam für den Stopp der Hinrichtungen und die Abschaffung der Todesstrafe im Iran einzusetzen.
Die Gesellschaft von Deutsch-Iranern (GDI) hat hierzu eine Menschenrechtsausstellung vor dem Bundestag organisiert. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler, die selbst Opfer dieses brutalen Regimes sind. Sie hielten die Bilder ihrer Familienangehörigen, die im Iran hingerichtet worden sind, hoch um die Todesstrafe in ihrem Heimatland zu verurteilen. Sie protestierten gegen die Staatsführung im Iran und machten auf die grausamen Zustände im Land aufmerksam.
Die GDI schließt sich den Forderungen des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) an und fordert die Abschaffung der Todesstrafe!
Der 10-Punkte-Plan der Oppositionsführerin Maryam Raiavi, der von der GDI Unterstützung und Zuspruch erhält, enthält unter anderem folgende Artikel:
Artikel 3: „Im freien Iran von morgen verpflichten wir uns der Abschaffung der Todesstrafe.”
Artikel 6: „Der Iran von morgen ist eine Land der Gerechtigkeit und des Rechts. Ein System unabhängiger Justiz, im Einklang mit internationalen Standards, gegründet auf der Unschuldsvermutung, auf dem Recht auf Verteidigung, dem Recht auf Berufung und dem Recht auf das Verfahren vor einem öffentlichen Gericht. Völlige Unabhängigkeit der Richter. Abschaffung des Sharia-Rechts der Mullahs und Auflösung der Islamistisch-Revolutionären Gerichtshöfe.”
Diese Artikel müssen umgehend umgesetzt werden und sind existenziell für einen zukünftigen freien Iran.
Zum internationalen Tag gegen die Todesstrafe fordern die GDI als auch die Opfer des Regimes die international zuständigen Gremien dazu auf, die iranische Staatsführung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen!
Bundestagsabgeordnete verschiedener Fraktionen im Bundestag besuchten die Ausstellung und solidarisierten sich mit den iranischen Menschenrechtsaktivisten und ihren Forderungen.