
Bei dem Weltgipfel Freier Iran 2023 hat Michèle Alliot-Marie, die frühere französische Außenministerin, den jahrelangen Einsatz des Iranischen Widerstands in seinem Kampf gewürdigt und Maryam Rajavis standhaftes Einstehen für die Demokratie gelobt. Sie hat die globalen Bedrohungen für Freiheit und Demokratie h
Frau Alliot-Marie sprach auch ihren Respekt für den Mut der Iraner aus, die für ihre Grundrechte kämpfen, und schloss damit, dass sie zuversichtlich sei, dass der Pfad zur Demokratie vor uns liegt.
Hier das vollständig übersetzte Skript der Rede Michèle Alliot-Maries:
Danke, Maryam und Willkommen. Willkommen in Frankreich, dem Land der Freiheit, dem Land der Demokratie, dem Land der Brüderlichkeit.
Danke, Maryam Rajavi, dass Du wieder Paris gewählt hast als den Ort, wo wir uns versammeln, und dafür, dass es mir erlaubt ist, viele Freunde zu treffen, iranische Freunde und Freunde aus allen Ländern, die gekommen sind, um ihre Unterstützung und Bindung zu zeigen.
Es ist richtig, viele Dinge wurden gesagt und sehr gut gesagt von all denen, die mir folgen. Ich bin heute gekommen, um einfach Zeugnis abzulegen, Zeugnis abzulegen für meine Dankbarkeit, Zeugnis abzulegen für meinen Respekt für das, was Ihr getan habt mit solchem Mut und solcher Entschlossenheit über eine so lange Zeit hin.
Meine Anwesenheit ist auch ein Zeugnis für meine Loyalität für das, was Ihr repräsentiert, für Euer standhaftes Engagement für die Werte, die universelle Werte sind, das dürfen wir nie vergessen, und die als solche verdienen, respektiert zu werden und für jeden in der Welt realisiert zu werden.
Wir haben eine Verantwortung und wir haben auch eine Menge Arbeit in dieser Hinsicht zu leisten. Was ich auch tun wollte, das ist, zu bezeugen, was ich über Maryam Rajavi weiß, seit wir uns jetzt ein paar Jahre lang kennen.
Damals war ich noch im Amt übrigens, das will ich Dir sagen, liebe Maryam Rajavi, da habe ich gesehen, dass Dein Einsatz für die Demokratie und ihre Werte sich niemals geändert hat. Dein Einsatz für die Freiheit, Dein Einsatz für die Gleichheit und Dein Einsatz für die Brüderlichkeit sind immer noch da und Du verteidigst sie weiterhin mit so viel Kraft und Überzeugung.
Former #French FM @MAlliotMarie: Since I knew @Maryam_Rajavi, I’ve never seen your engagement for freedom and democracy diminish. Your narrative has never changed. Your determination has not changed. #OurChoiceMaryamRajavihttps://t.co/zIWzpLaUGV
— NCRI-FAC (@iran_policy) July 1, 2023
Deine Rede hat sich niemals geändert, seit wir einander kennengelernt haben. Dein Engagement ist niemals schwächer geworden, Deine Haltung hat sich niemals geändert. Und auch Deine Entschlossenheit hat sich niemals geändert. Was sich vielleicht geändert hat, das ist die Welt, in der wir leben. Diese Änderung ist nicht immer zum Besseren.
Ich habe General Jones gehört, den ich aus einem anderen Leben kannte, wie er uns wirklich daran erinnert hat, dass es Bedrohungen für Freiheit und Demokratie weltweit gibt. Und dass wir schließlich etwas erleben, wovon wir niemals geglaubt haben, dass es passieren würde, das ist die glatte In-Frage-Stellung genau der Prinzipien der Demokratie, der Freiheit und Gleichheit durch bestimmte Länder oder genauer: durch bestimmte Regierungen. Und das, da dürfen wir uns nicht täuschen, geschieht auf allen Kontinenten. Wir sehen mehr und mehr Regime, manchmal auch auf dem europäischen Kontinent, die auf die eine oder andere Weise ein bisschen an dieser Freiheit und der Idee der Demokratie knabbern.
Deshalb, liebe Maryam Rajavi, und Ihr alle, die sich für Demokratie und Freiheit im Iran einsetzen, müsst Ihr wissen, dass Ihr nicht nur für Euch selbst arbeitet und dass ihr sicher unsere Unterstützung in dieser Sache braucht, aber Ihr arbeitet für mehr als das. Ihr arbeitet für mehr als den Iran, Ihr arbeitet für die ganze Welt, weil die ganze Welt uns wieder darin bestärken muss, was die Werte der Demokratie sind und das Recht jedes Mannes und jeder Frau, die davon profitieren. Vielleicht rede ich ein bisschen zu schnell für die Übersetzer, Entschuldigung.
Was ich damit auch sagen will, das ist, dass Euer Land ein Symbol ist, ein Symbol dafür, was getan werden kann und was getan werden muss. Dort sind die Freiheiten bedroht, das wissen wir sehr wohl. Ob es die Freiheit der Meinungsäußerung ist, die Freiheit der Bewegung oder einfach die Freiheit, der zu sein, der man ist, sie sind es, die durch Haft im Gefängnis bedroht sind oder sogar durch die Gefahr, das eigene Leben zu verlieren. Außerdem ist es das Recht auf Gerechtigkeit, das selbst in Frage gestellt wird. Es ist das Recht der politischen Wahl, es ist die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
Wie Du richtig sagst, geht es wirklich um die Trennung zwischen Kirche und Staat. Ja, Eure Landsleute zuhause haben den Mut, den Gefahren für ihr Leben zu trotzen, und es wurde von der Regierung versucht, sie am Zugang zu diesen fundamentalen Rechten zu hindern.
Mahsa Amini ist dafür ein tragisches Symbol. Ihr Schicksal macht uns traurig. Was ihr passiert ist, macht uns traurig, aber gleichzeitig verpflichtet es uns zu etwas, es schafft eine Verantwortung auf unserer Seite. Diejenigen von uns, die das Glück haben, in einer Demokratie zu leben, damit wende ich mich auch an alle, die vor mir geredet haben, wir haben auch die Verantwortung, uns nicht allein mit Worten zu beruhigen, nicht nur aus unseren bequemen Wohnungen in unseren Ländern zu sagen, dass Dinge im Iran getan werden müssen.
Natürlich werdet Ihr sie tun. Es ist nicht an uns, sie für Euch zu tun, aber es ist klar, dass wir über Worte allein hinaus gehen müssen, dass wir endlich etwas tun müssen. Ich glaube, wir haben eine Pflicht, die Pflicht, zu sprechen, die Pflicht, in unseren Positionen konsistent zu bleiben, zwischen dem, was wir in unseren diplomatischen Reden sagen und was wir tatsächlich dort tun und wie wir die Begeisterung für Freiheit und Demokratie unterstützen können.
Ja, ich denke, unsere Länder, unsere Institutionen und zuerst und zuvörderst unsere europäischen Institutionen haben eine Pflicht, mehr Entschlossenheit zu zeigen in einer Zeit, wo die Dinge wirklich in Bewegung zu geraten scheinen. Vergesst das niemals und ich möchte gerne damit schließen, dass immer gesagt wird, wenn es einen Willen gibt, dann gibt es auch einen Weg. Was ich denke, das ist, dass der Pfad zur Demokratie vor Euch liegt und dass es in unserer Verantwortung liegt, diesen Weg zu beschreiten und anderen dabei zu helfen, dass sie sich uns anschließen in dieser Richtung.
Mit einem mutigen Herzen ist nichts unmöglich, wir man in unserem Land sagt. Ihr habt den Mut. Deshalb bin ich sicher, dass für Euch nichts unmöglich ist.