
der die höchste Zahl an Hinrichtungen pro Kopf in der Welt aufweist.
Das UNODC bekommt bedeutende finanzielle Zuwendungen unter anderem aus Großbritannien, Frankreich und der EU.
Die neue Welle von Hinrichtungen unter Hassan Rohani hat alarmiert, nachdem das Regime in der vergangenen Woche einen Mann wegen ‚Häresie‘ hinrichten ließ.
Maya Foa, die Direktorin der rechtlichen Hilfsorganisation Reprieve, äußerte dazu: „Diese Hinrichtungen sind eine beunruhigende Erinnerung an das Vorherrschen der Todesstrafe im Iran – eine enorme Zahl werden in jedem Jahr hingerichtet für ‚Verbrechen‘ wie Apostasie und Ehebruch, während bis zu 80 Prozent der Todesurteile für nicht-tödliche Drogenvergehen verhängt werden. Die UNO und die Länder der EU müssen unzweideutig ihre Position gegenüber der Todesstrafe einnehmen – das bedeutet, dass finanzielle Zuwendungen gegen Suchtmittel beendet werden müssen, die so oft Hinrichtungen zur Folge haben“.