Sunday, December 4, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteEU und UNO kritisieren finanzielle Zuwendungen an den Iran, wenn gleichzeitig die...

EU und UNO kritisieren finanzielle Zuwendungen an den Iran, wenn gleichzeitig die Zahl der Hinrichtungen zunimmt

Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) [Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung] ist in die Kritik geraten, weil es dem Iran Hilfen gewährt,

der die höchste Zahl an Hinrichtungen pro Kopf in der Welt aufweist.

Das UNODC bekommt bedeutende finanzielle Zuwendungen unter anderem aus Großbritannien, Frankreich und der EU. 

Die neue Welle von Hinrichtungen unter Hassan Rohani hat alarmiert, nachdem das Regime in der vergangenen Woche einen Mann wegen ‚Häresie‘ hinrichten ließ.

Maya Foa, die Direktorin der rechtlichen Hilfsorganisation Reprieve, äußerte dazu: „Diese Hinrichtungen sind eine beunruhigende Erinnerung an das Vorherrschen der Todesstrafe im Iran – eine enorme Zahl werden in jedem Jahr hingerichtet für ‚Verbrechen‘ wie Apostasie  und Ehebruch, während bis zu 80 Prozent der Todesurteile für nicht-tödliche Drogenvergehen verhängt werden. Die UNO und die Länder der EU müssen unzweideutig ihre Position gegenüber der Todesstrafe einnehmen – das bedeutet, dass finanzielle Zuwendungen gegen Suchtmittel beendet werden müssen, die so oft Hinrichtungen   zur Folge haben“.