Im Iran droht nach Angaben von Menschenrechtlern mehreren Dutzend Menschen die Hinrichtung, weil sie vom Islam zum Christentum übergetreten sind. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sprach am Dienstag in Berlin von mindestens 40 Häftlingen, die in iranischen Gefängnissen wegen «Abfalls vom Glauben» angeklagt sind. Darauf stehe nach islamischen Recht die Todesstrafe. Prominentester Fall ist der evangelische Pastor Youcef Nadarkhani. Im Iran gibt es nach Schätzungen etwa 400 000 Christen. Die große Mehrheit der Bevölkerung ist muslimischen Glaubens.