
Internationaler Aufruf zu sofortigem Handeln, um das Leben von Gefangenen zu retten, die zum Tode verurteilt wurden, besonders politische Gefangene.
Das inhumane Regime der Mullahs hält aus Angst vor einem möglichen Aufstand an seiner Terrorkampagne fest mit brutalen Hinrichtungen und dem Erlass von Todesurteilen im Stil des Mittelalters, um eine Atmosphäre von Angst und Schrecken einzuflößen. In einer Woche wurden mindestens 16 Gefangene hingerichtet und 10 politische Gefangene erwartet die Hinrichtung.
Laut der Nachrichtenagentur TASNIM, die mit der terroristischen Quds Armee verbunden ist, hat am 10. Januar Gholamhossein Mohseni Eje’i, der Chef der Justiz des Regimes vor einigen Tagen festgestellt: „Heute muss das Schwert der Justiz mit der Predigt Hand in Hand gehen… (nicht nur) müssen Justiz und Sicherheitsapparat sicher zusammenhalten, sondern an einigen Orten gibt es keinen anderen Weg“.
Ahmad Latifi, Ali Akbar Moradian, Akbar Khormtash, Hadi Nazari, Seyed Ali Miri und ein weiterer Gefangener wurden am Sonntag, dem 14. Januar im Zentralgefängnis von Karadsch erhängt. Am 13. Januar wurden Reza Heidari in Khorramabad, am 11. Januar Nazam Dahmardeh in Yazd, Meysam Habibi in Kermanshah und Feridun Abdi in Qazvin und am 9. Januar ein Gefangener namens Keyvan und am Tag davor zwei Gefangene namens Mohammad Ali und Mahmoud Mirzaei im Gefängnis Qezelhessar hingerichtet.
Inzwischen haben weitere 10 politische Gefangene, deren Todesurteile vom Obersten Gericht der Mullahs bestätigt wurden, ihre Hinrichtung zu erwarten. Dazu gehören:
– Zwei vom Aufstand 2022 – Mudschahed Kurkur im Sheiban Ahwaz Gefängnis und Reza Rasaei im Dieselabad Kermanshah Gefängnis,
– vier sunnitische Landsleute, Farhad Salimi, Anwar Khezri, Khosrow Besharat und Kamran Sheikheh im Qezelhessar Gefängnis, die 14 Jahre in Haft waren; ihre Mitangeklagten Davoud Abdollahi, Ayoub Karimi und Ghasem Abesteh wurden zuvor im gleichen Gefängnis hingerichtet,
– und vier kurdische Gefangene – Pejman Fatehi, Vafa Azariar, Hadschir Faramarzi und Mohsen Mazloum.
Heute haben sich die Angehörigen dieser Gefangenen vor dem Evin Gefängnis versammelt, um gegen ihre ungerechten Hinrichtungsurteile zu protestieren.
Der Iranische Widerstand ruft die Vereinten Nationen und zuständige Organisationen, die Europäische Union und ihre Mitgliedsländer auf, sofort etwas zu unternehmen, um das Leben von Tausenden von Gefangenen zu retten, besonders politischen Gefangenen. Er wiederholt auch die Forderung nach einer internationalen Kommission zur Faktenermittlung, die iranische Gefängnisse besuchen soll. Dieses Regime muss von der internationalen Gemeinschaft ausgeschlossen werden und seine Führer, besonders Ali Khamenei, Ebrahim Raisi und Gholamhossein Eje’i, müssen vor Gericht gestellt werden für vier Jahrzehnte Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
14. Januar 2024