
Am 27. Juli schlug der US-Abgeordnete Lance Gooden die Resolution 627 des US-Repräsentantenhauses vor, in der das klerikale Regime im Iran für das Massaker an politischen Gefangenen im Jahr 1988 und die jüngsten Aufstände verurteilt wird. Die Resolution fordert Gerechtigkeit für die Opfer, verlangt von Teheran die Bereitstellung von Informationen an die Familien und fordert die USA und ihre Verbündeten auf, die Täter strafrechtlich zu verfolgen.
Der Text hebt hervor, dass das Massaker von 1988 auf der Grundlage eines religiösen Dekrets gegen die Organisation der Volksmojahedin Iran (PMOI) verübt wurde und zur Hinrichtung von bis zu 30.000 politischen Gefangenen führte. Zu den Opfern gehörten Anhänger der MEK/PMOI, Mitglieder anderer politischer Gruppen und religiöse Minderheiten wie die Bahai.
Darüber hinaus fordert die Resolution den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen auf, das Massaker von 1988 auf die Tagesordnung der Untersuchungskommission zu setzen, welche die anhaltende Gewalt gegen Demonstranten untersucht. Zudem erkennt sie die Rechte des iranischen Volkes auf seinen Kampf für die Errichtung einer demokratischen, säkularen und atomwaffenfreien Republik Iran an.
Die Resolution macht auch deutlich, dass das US-Repräsentantenhaus in Solidarität mit dem iranischen Volk steht, seine Rechte auf Freiheit gegen Unterdrückung verteidigt und die brutalen Tötungen iranischer Demonstranten durch das Regime verurteilt. Sie fordert den Schutz der in Ashraf 3 in Albanien lebenden iranischen politischen Flüchtlinge und ihr Recht auf Leben, Freiheit, Sicherheit sowie Meinungs- und Versammlungsfreiheit.