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Beziehungen zwischen dem iranischen Regime und Venezuela

Der Iran und Venezuela haben zwei Regime, die auf dem Radar der US Administration zu finden sind und es ist keine Überraschung, dass diese beiden Regime eine lange Geschichte der Kollaboration miteinander haben.

Die Beziehungen begannen 2001, als der frühere Anführer aus Venezuela, Hugo Chávez, eine Politik der Öffnung zu den iranischen Finanzkanälen in das Land in Südamerika begann. Er besuchte Teheran 2001 und 2003 und schloß dort zahlreiche Joint Ventures mit dem damaligen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad ab. Es ging um Bauprojekte und eine Zusammenarbeit der Banken, unter anderem mit der Toseyeh Saderat Bank im Iran.

In etwa zur gleichen Zeit begann die vom Iran unterstützte Hisbollah damit, ihre Beziehungen mit Südamerika zu verstärken, vor allem deswegen, weil das iranische Regime in den 90er Jahren wegen der Sanktionen gegen die iranische Wirtschaft Schwierigkeiten hatte, die Hisbollah  zu finanzieren.

Diese beiden Wege wurden 2007 noch intensiver miteinander verknüpft, als der damalige Vizeminister für Finanzen, Rafael Issa, sich geheim mit dem Anführer der Hisbollah, Hassan Nasrallah, traf, bevor sich Maduro dem Team von Chávez anschloß, welches in Teheran ein Treffen mit Ahmadinejad hatte. Von diesem Moment an gab es zahlreiche wirtschaftliche Beziehungen, einige waren legal, andere illegal. Die Niederlassungen der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in Venezuela sorgten für Geldwäsche und so umging man die Sanktionen und konnte Zugang zum internationalen Finanzsystem erhalten.

Nun gibt es Sanktionen gegen Venezuela und den Iran und das hat starke Auswirkungen auf die Finanzen der Hisbollah, die nun Probleme hat, seine Terrorgruppen und seine anderen Einrichtungen zu finanzieren. Doch die Gruppe lebt vor allem vom Drogenhandel und dies wird nur in einem freien Iran und einem freien Venezuela enden.

Daher ist es natürlich im Interesse der Hisbollah, Maduro und Ali Khamenei weiter an der Macht zu halten. Die Hisbollah wird alles unternehmen, damit dies gewährleistet ist und daher sind die Sanktionen gegen beide Länder so wichtig. Dies ist der einzige Weg, die Bedrohung der Hisbollah, des iranischen Regimes und des Regimes in Venezuela einzudämmen.

Dr. Vanessa Neumann, die Botschafterin und Leiterin der diplomatischen Mission von Großbritannien in Venezuela für Oppositionsführer Juan Guaidó schrieb:“ Wenn es einen Plan nicht gibt, dann ist es der, wie man mit der Hisbollah umgehen soll, sowohl mit seiner Vergangenheit wie auch mit seiner Gegenwart. Mein Volk leidet und dieses Leid wird immer größer. Es wird erwartet, dass wir in diesem Jahr die syrische Flüchtlingskrise übersteigen werden und dasa dadurch auch unsere Nachbarländer destabilisiert werden, die hart daran gearbeitet haben, ihre terroristischen Bedrohungen zu überwinden und zu Frieden und Wohlstand zu gelangen, wie z.B. in Peru oder in Kolumbien. Das Beenden der Finanzierung der terroristischen und kriminellen Gruppen in Venezuela wird nicht nur unsere Sicherheit erhöhen, sondern auch die im Westen und im Mittleren Osten.