
Einige Aktivitäten der MEK Widerstandseinheiten im Iran.
Berichte und Filmaufzeichnungen aus dem Iran belegen, dass sich die Widerstandseinheiten der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) täglich überall in dem Land mit ihren Aktivitäten verausgaben. Vom Mittwoch dem 1. Juli bis Samstag, dem 4. Juli, haben diese Widerstandsgruppen der MEK in Teheran und zahlreichen anderen Städten sich bemerkbar gemacht, so in Isfahan, Shiraz, Ghom, Ahvaz, Gorgan, Andimeshk, Khorramabad, Nishapur, Amol, Qazvin, Karadsch und Hamadan. Sie riefen zu einem Regimewechsel und zur Unterstützung der iranischen Widerstandsbewegung auf.
Die Widerstandseinheiten der MEK haben nicht nur die Botschaft der Hoffnung im ganzen Iran verbreitet, sondern auch die Atmosphäre von Furcht und Unterdrückung durchbrochen und die Flamme des Widerstands angefacht.
In einem Artikel dazu heißt es von der Seite des MEK: „Der Führer des iranischen Widerstands Massoud Rajavi hat ‚Widerstandseinheiten‘ innerhalb des Iran zur Grundlage seiner Strategie gemacht mit dem Ziel, innerhalb der Gesellschaft Gruppen zu bilden und ein Band herzustellen zwischen den Reihen dieser Revolution und den Rängen im Kern dieser Bewegung, nämlich der PMOI/MEK“.
Die Rolle der Widerstandseinheiten als im ganzen Iran organisierte Gruppen besteht darin, die Ereignisse vor Ort zu beeinflussen und die Aufstände in der iranischen Bevölkerung bei der Freiheit und dem Sturz des Regimes enden zu lassen. Die 40 Jahre der Ausplünderung des Nationalvermögens, der Unterdrückung der iranischen Gesellschaft, der falschen Wirtschaftspolitik und des Vorrangs für den Export von Terrorismus und unpatriotische Atom- und Raketenprogramme vor der Erhaltung des Lebens und des Wohlstands des iranischen Volkes hat die iranische Gesellschaft in ein Pulverfass verwandelt. Die beiden landesweiten Protestbewegungen im Iran im November 2019, wo es zu 1500 Märtyrern kam, und im Januar 2020 sowie der beispiellose Boykott der Scheinwahlen für das Parlament im Februar sind deutliche Anzeichen für die Unruhe der iranischen Gesellschaft. Jetzt hat die COVID-19 Pandemie und das Missmanagement dieser Krise, die zu fast 70 000 Toten im ganzen Iran geführt haben, die Explosivität der iranischen Gesellschaft noch weiter gesteigert. Die staatlichen Medien des Regimes und seine Amtsträger warnen besonders vor einer „Post-Coronavirus“ Situation. Einer der offiziellen Vertreter des Regimes, Ahmad Naderi, äußerte gegenüber der staatlichen Tageszeitung Resalat schon am 7. März: „Ich bin besorgt über die Folgen dieser Krise für die Gesellschaft und die Sicherheit. Es wird schon bald Rebellionen geben, die viel größer sind als die von 2018 und 2019 und sicherlich viel größer als die in den 1990er Jahren“.
Die wirkliche Sorge des Regimes ist die seines drohenden Sturzes. Sie sind besonders in Schrecken versetzt durch die Widerstandseinheiten der MEK. Frustriert durch die Jahre der Unterdrückung schließt sich die iranische Jugend in rascher Folge diesen Widerstandseinheiten an. Ein kurzer Blick auf einige Kommentare von prominenten Vertretern des Regimes, bestätigen den Einfluss der Widerstandseinheiten der MEK auf die iranische Gesellschaft und die ausgesprochene Angst des Regimes davor.
Die neuesten und wichtigsten Äußerungen, die die führende Rolle der MEK im Iran untermauern, sind die des Obersten Führers des Regimes Ali Khamenei. Am Sonntag, dem 17. Mai erklärte Khamenei in einer Videokonferenz mit seinen Gangstern, die als „Studenten“ ausgegeben wurden: „Erlaubt nicht, dass eure Proteste als solche gegen das islamische System angesehen werden; der Feind wartet nur darauf. Manchmal glaubt ihr vielleicht, dass ihr wegen der Börse protestiert oder wegen Pride [einer dort hergestellten Automarke]. Aber je nach der Art eures Protests, sieht der Feind darin einen Protest gegen das System oder schlussfolgert das. Ihr müsst ernsthaft verhindern, dass dies passiert, und dürft nicht zulassen, dass der Feind die Gelegenheit bekommt, solche eine Annahme zu machen, weil euer Protest für andere impliziert, dass dies ein Protest gegen das System ist“. Khamenei fügte hinzu: „Es wäre gut, wenn ihr an der vordersten Front der Forderungen steht. Wenn ihr aufhört in dieser Arena die Führung zu haben, dann übernehmen andere die Führung, deren Ziel nicht darin besteht, die Schwierigkeiten der Bevölkerung zu beseitigen, sondern darin, gegen den Islam zu kämpfen und gegen die islamische Republik. Lasst das nicht zu. Mit anderen Worten: das darf nicht passieren“.
Vor kurzem hat das Regime zwei Elitestudenten verhaftet, denen vorgeworfen wird, die MEK zu unterstützen, und zugleich 18 andere, die von der MEK am 5. Mai identifiziert wurden. Aus Angst vor der Attraktivität der MEK für die Jugend appellierte Khamenei an seine Amtsträger, „hinzugehen und mit Studenten an den Universitäten zu sprechen“ und die Behauptungen des Regimes über die MEK zu wiederholen, um verzweifelt zu versuchen, die Jugend von einer Unterstützung der MEK abzubringen. Khamenei: „Versammlungsorte für junge Leute, darunter Universitäten, sind das Objekt zweier Übel: Passivität und Abweichung. In den ersten Tagen der Revolution hatten wir einige junge Leute, die an den Islam glaubten… Sie wurden von der MEK angezogen… und schlossen sich ihr an auf ihrem Weg”. Khamenei fügte hinzu, und formulierte damit einen deutlichen Erlass, um die MEK und Dissidenten zu unterdrücken: „Erweitert die revolutionäre Front! Rekrutiert Anhänger! Natürlich meine ich nicht die MEK und die Ungläubigen… Ich empfehle nicht, dass wir mit denen unseren Frieden machen, die die Grundlagen der Revolution nicht akzeptieren und den Feind begünstigen und uns damit auf einen falschen Weg bringen. Überhaupt nicht. Ihr müsst mit ihnen deutlich und entschieden umgehen… Sie (der Feind) bearbeiten auch unsere Jugend und versuchen, sie auszunützen, und planen das“.
Zuvor, am 17. November, wenige Tage nach dem Beginn der landesweiten Proteste, äußerte Khamenei: „Im Verlauf solcher Vorfälle betreten gewöhnlich Gangster, gehässige Personen und abstoßende Leute die Szene. … Sie sehen, dass in den letzten beiden Tagen, zwei Nächten und einem Tag, wo diese Vorfälle passiert sind, alle Zentren des Bösen in der Welt diese Aktionen gegen uns ermutigt haben. Von den bösen und verdorbenen Familienangehörigen der Pahlevi Dynastie zum verdorbenen und kriminellen Kollektiv der MEK ermutigen sie beständig Leute und laden sie auf sozialen Netzen und anderswo dazu ein, diese bösen Handlungen zu begehen“.
Die staatliche Nachrichtenagentur Fars zitierte am 17. November Hossein Ashtari, den Befehlshaber der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF), mit den Worten: „Unsere Untersuchungen zeigen, dass hinter den Kulissen antirevolutionäre Kräfte und die MEK diese Bewegungen anführten. Die im Land zuständigen Stellen für Sicherheit und Strafverfolgung haben die Identität dieser Personen feststellen können und so Gott will werden sie zur richtigen Zeit für ihre Handlungen bestraft werden“.
Die staatliche Website Afkar Nachrichten schrieb am 20. November: „Die Verhafteten sind in irgendeiner Gestalt oder Form an die MEK und an ausländische Elemente gebunden. Sie haben in den letzten beiden Jahren das notwendige Training bekommen, um diese Handlungen auszuführen“.
Während das Regime an sein Ende gelangt und die Möglichkeit eines landesweiten Aufstandes gegeben ist, wird die Rolle der Widerstandseinheiten der MEK immer wichtiger beim Erfüllen des lange gehegten Wunsches von Freiheit und Demokratie.
Am 17. Juni wird der „Weltgipfel Freier Iran“ abgehalten, um die Widerstandseinheiten der MEK und die Aufständischen im Iran zu unterstützen. Die Internationale Gemeinschaft sollte dem iranischen Volk und seinem organisierten Widerstand im Kampf für Freiheit und Demokratie zur Seite stehen und die Aktivitäten der Widerstandseinheiten der MEK und die gangbare Alternative zum Mullah Regime unterstützen.
