
Mehrere Hungerstreikende haben sich aus Protest die Lippen zugenäht.
Am Dienstag, dem 21. Juli 2026, geht der Hungerstreik und Sitzstreik von 1.500 Todeskandidaten in Block 2 des Gefängnisses Ghezel Hesar in den zehnten Tag. Seit gestern haben sich mehrere Gefangene die Lippen zugenäht und einen Trockenhungerstreik begonnen, um gegen den Druck und die Untätigkeit der Handlanger der Justiz des Regimes zu protestieren. Der Gesundheitszustand einiger streikender Gefangener wird aufgrund stark erniedrigten Blutdrucks als kritisch beschrieben.
In einer gestern veröffentlichten Erklärung äußerten die streikenden Gefangenen tiefe Besorgnis über das Schicksal von sechs Zellengenossen, die kürzlich zur Hinrichtung in Einzelhaft verlegt wurden. Sie appellierten an die iranische Öffentlichkeit: „In dieser kritischen Situation ist Schweigen nicht angebracht, denn das Leben der Kinder dieses Landes ist in Gefahr; lasst unsere Stimme erklingen!“
Die Gefangenen haben im Sitzsaal zwei große Plakate angebracht, auf denen die Slogans stehen: „Das Recht der iranischen Jugend ist nicht Gefängnis und Hinrichtung“ und „Wir sagen Nein zur Hinrichtung, Ja zu Leben, Gerechtigkeit und Menschenwürde“.
Der iranische Widerstand appelliert erneut an die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen weltweit, die Verbrechen des Klerikerregimes zu verurteilen, die streikenden Gefangenen zu unterstützen und dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Leben der Todeskandidaten zu retten. Er bekräftigt die Notwendigkeit einer internationalen Untersuchungskommission, die die iranischen Gefängnisse besucht und mit den Gefangenen, insbesondere den zum Tode Verurteilten, spricht.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
21. Juli 2026
