
Iran: Aus Angst vor Aufständen wurden in verschiedenen Städten Galgen errichtet; mindestens 26 Hinrichtungen in einer Woche
- Hinrichtung zweier Gefangener wegen Spionagevorwürfen
- Die Justiz des Regimes hat es drei Tage lang versäumt, die Hinrichtung von Arvin Kheirkhahan und Einzelheiten zu seinem Fall bekannt zu geben.
Geplagt von innen- und außenpolitischen Krisen und in der Angst vor einem Wiederaufflammen von Aufständen, setzt das unmenschliche Regime seine brutalen Hinrichtungen unerbittlich fort. Allein in der Woche vom 28. Juli bis zum 3. August wurden mindestens 26 Gefangene hingerichtet, die tatsächliche Zahl dürfte jedoch deutlich höher liegen.
Am heutigen Montag, dem 3. August, gab die Justiz des Regimes die Hinrichtung von Omid Behzad und Pouria Safvat wegen „Spionage und geheimdienstlicher Zusammenarbeit mit Israel“ bekannt.
Während Schergen des Regimes Arvin Kheirkhahan, einen derjenigen, die während des Aufstands im Januar verhaftet worden waren, am Samstag, dem 1. August, im Morgengrauen in Shahroud hängten, hat die Justiz des Regimes aus unbekannten Gründen weder seine Hinrichtung noch Einzelheiten zu seinem Fall bekannt gegeben und schwieg bis Montagmittag, dem 3. August, drei Tage lang.
Am Samstag, dem 1. August, wurden sechs weitere Gefangene hingerichtet: die belutschischen Landsleute Mohammad Ali Narouei und Mohammad Bakhsh Shahbakhsh in Damghan; Farzad Feizi und Hasan Mousavi (30) in Shiraz; sowie Mohammad Davoudi und Esmail Aghaei in Semnan. Zuvor war Alijan Geravand am Donnerstag, dem 30. Juli, im Gefängnis Ghezel Hesar gehängt worden.
Am Mittwoch, dem 29. Juli, wurden zehn Gefangene gehängt: Seyyed Ahmad Tabatabaei Zavareh und Hasan Khalili in Ghezel Hesar; Nader Abil und vier weitere Gefangene in Taybad; Ezzat Kazemzadeh (33) in Gorgan; Sina Bahrami (22) in Urmia; und Farzad Sobhani (19), der zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Straftat erst 16 Jahre alt war.
Am Dienstag, dem 28. Juli, wurden neben den rebellischen Jugendlichen Abolfazl Sepahi und Amir Hossein Safari vier weitere Gefangene hingerichtet: Amir Ali Soleimani (31) und Mokhtar Alizadeh (29) in Isfahan; Ali Rasouli in Hamadan; und ein Gefangener in Ghezel Hesar.
Darüber hinaus wurden am 27. Juli Eshaq Sistani in Ferdows und Ehsan Mar’ei in Mashhad hingerichtet; Shamsuddin Afshari und Faraj Yahyaei (28) in Zanjan am 26. Juli; und Amir Abbas Hatami, Javad Mirhosseini (33) in Gonbad-e Kavus und Sardar Qaderi (30) in Urmia am 25. Juli.
Der iranische Widerstand fordert erneut ein sofortiges und wirksames Vorgehen der Vereinten Nationen, um die Hinrichtungswelle im Iran zu stoppen, und betont die dringende Notwendigkeit einer internationalen Untersuchungskommission, die iranische Gefängnisse besucht und mit den Insassen, insbesondere politischen Gefangenen, spricht.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
3. August 2026
