StartNachrichtenMenschenrechteFrüherer stellvertretender Außenminister des Regimes über Sanktionen und Isolation besorgt

Früherer stellvertretender Außenminister des Regimes über Sanktionen und Isolation besorgt

NWRI – Die Verhandlungen über das Atomprogramm des iranischen Regimes sind gescheitert und die Sanktionen werden verschärft werden, sagte ein früherer Vertreter des Außenministeriums des Regimes an diesem Wochenende.

Mohammad Sadr, der frühere stellvertretende Außenminister des Regimes, sprach in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Iran Diplomatie über das Scheitern der Gespräche von Istanbul. Er sagte:“ In der Vergangenheit war in den Verhandlungen unser Ziel, die Verabschiedung von Sanktionen und internationalen Resolutionen gegen die islamische Republik Iran zu verhindern. Leider ist dies nun geschehen und die Sanktionen beeinflussen die Wirtschaft des Landes.“

Er ergänzte:“ Die Verhandlungen hatten das Ziel, die Probleme zu lösen und zuvor beschlossene Sanktionen aufzulösen, damit die Wirtschaft und Politik geschützt und eine internationale Isolation vermieden wurde, welche unser Land leider in den letzten 6-7 immer mehr erleben muss. Weil wir das nicht geschafft haben kann man sagen, dass die Gespräche in den letzten Jahren erfolglos waren. All das hat dazu geführt, dass unsere Wirtschaft nun jeden Tag mit neuen Sanktionen zu kämpfen hat, die zu ernsten Problemen für den Iran werden.“

Als Reaktion auf die grotesken Behauptungen von Mullahpräsident Ahmadinejad, dass man „die Welt gestalten will“, sagte Sadr:“ Solche Aussagen sollen nur den heimischen Konsum anregen und sind kurzfristige Propaganda.“

Sadr bezog sich auch auf einen Vertrauensverlust in der internationalen Gemeinschaft im Umgang mit dem Regime und sagte:“ Sie sagen, die Regierung ist vor allem in ihren Positionen unberechenbar. Und eine unberechenbare Regierung ist eine Gefahr für die Region.“