
Zwangsverlegungen und unmenschliche Entbehrungen wurden eingesetzt, um politische Gefangene zu quälen.
Parallel zur zunehmenden Welle von Hinrichtungen von Anhängern der Volksmojahedin-Organisation Iran (PMOI/MEK) und rebellischen Jugendlichen in Gefängnissen sowie der Verhaftung von Familienangehörigen und Unterstützern der PMOI hat der herrschende religiöse Faschismus im Iran den Druck und die Einschränkungen für politische Gefangene verstärkt.
Am Montag, dem 3. August 2026, wurden 100 Gefangene, zumeist gewöhnliche Kriminelle, vom Fashafouyeh-Gefängnis (Großgefängnis von Teheran) in das Evin-Gefängnis und in die Abteilungen für politische Gefangene verlegt. Diese Maßnahme dient der Schikane und Quälerei politischer Gefangener.
Am Sonntag, dem 2. August 2026, wurde Afshin Rangriz Heirati, ein politischer Gefangener, der die PMOI unterstützte, zwangsweise von Station 2 des Evin-Gefängnisses in eine Station verlegt, in der gewöhnliche Kriminelle untergebracht sind.
Sattar Babaei, ein politischer Gefangener, der die PMOI unterstützt, befindet sich seit fünf Monaten in der Ziabar-Haftanstalt in Rasht in Untersuchungshaft. Bei seiner Verhaftung im März 2026 plünderten Agenten des Regimes all seine persönlichen Gegenstände und Dokumente, darunter sein Mobiltelefon, seinen Laptop und sogar seine Hausurkunden.
Am Montag, dem 3. August 2026, wurde der politische Gefangene Hojjat Alizadegan vom Gefängnis in Yazd in das Gefängnis in Saravan verlegt, während Abdolsalam Shahmiri vom Gefängnis in Zahedan in das Gefängnis in Iranschahr verlegt wurde.
Die Lebensbedingungen im Gefängnis Gonbad-e Qabus sind äußerst kritisch. Die Wärter stellen nur ein Brot für je drei Gefangene zur Verfügung, und der Gefängnisladen weigert sich, Brot zu verkaufen. Daher müssen die Familien der Gefangenen große Schwierigkeiten auf sich nehmen, um ihren Angehörigen Brot von draußen zu bringen.
Der iranische Widerstand verurteilt aufs Schärfste den verstärkten Druck auf politische Gefangene und fordert erneut eine internationale Untersuchungskommission, die die iranischen Gefängnisse besuchen und mit den Inhaftierten, insbesondere den politischen Gefangenen, sprechen soll.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
5. August 2026
