StartIran Opposition & widerstandIranische Opposition demonstriert für NWRI-Anerkennung in Brüssel

Iranische Opposition demonstriert für NWRI-Anerkennung in Brüssel

 

NCRI-Unterstützer sowie baluchische, kurdische und arabische Aktivisten versammelten sich am 19. März 2026 in Brüssel

Brüssel, 19. März 2026 — Heute fand auf dem Schuman-Platz vor dem Hauptsitz der Europäischen Union eine bedeutende Demonstration statt, bei der sich Anhänger des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), kurdische, arabische, aserbaidschanische und belutschische Aktivisten versammelten, um die europäischen Staats- und Regierungschefs zur Anerkennung der provisorischen Regierung des NWRI zu drängen.

Die Kundgebung, die inmitten des laufenden EU-Gipfels und zeitgleich mit den Nowruz-Feierlichkeiten stattfand, zog Teilnehmer aus verschiedenen Teilen der iranischen Diaspora an. Vertreter ethnischer Gemeinschaften schlossen sich den Forderungen nach einer säkularen, demokratischen Republik und einem Ende sowohl der Monarchie als auch der Klerikerherrschaft an.

In ihrer Rede bei der Kundgebung in Brüssel rief die designierte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI), Maryam Rajavi, die versammelten iranischen Exilanten und Unterstützer dazu auf, von der Europäischen Union die Anerkennung der Übergangsregierung des NWRI als Mechanismus zur Übergabe der Souveränität an das iranische Volk zu fordern. Sie bezeichnete die Demonstration als kraftvollen Ausdruck der Ablehnung des iranischen Regimes gegenüber dem Klerikerregime und einer möglichen Restauration der Monarchie und betonte, dass die Iraner nichts anderes als Frieden, Freiheit und eine demokratische Republik anstreben. Rajavi präsentierte den Zehn-Punkte-Plan des NWRI als Grundlage dieser Übergangsregierung und bot damit inmitten der anhaltenden Krise im Iran eine klare Alternative zur Diktatur in all ihren Formen.

Frau Rajavi verurteilte vier Jahrzehnte westlicher Beschwichtigungspolitik, die ihrer Ansicht nach die nuklearen Ambitionen, die brutale Repression und die regionale Aggression des Regimes ermöglicht habe. Sie forderte die EU-Staats- und Regierungschefs dringend auf, ihren Kurs zu ändern, indem sie die Freilassung politischer Gefangener erwirken, Agenten der Revolutionsgarden aus Europa ausweisen, die Botschaften des Regimes schließen und die provisorische Regierung des Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) formell anerkennen. Sie hob die Angst des Regimes vor dem organisierten Widerstand – einschließlich der Widerstandseinheiten und der Nationalen Befreiungsarmee – hervor und betonte die wachsende Einheit der ethnischen Gruppen Irans unter dem Dach des NWRI. Sie prophezeite einen bevorstehenden „Frühling der Freiheit “, der durch die Opfer und die Entschlossenheit des iranischen Volkes getragen werde.

Die Kundgebung fand zeitgleich mit den Feierlichkeiten zum iranischen Neujahr statt und übermittelte eine klare politische Botschaft an die EU-Politik. Die Demonstranten forderten die offizielle Anerkennung der vom Nationalen Widerstandsrat des Iran (NWRI) ausgerufenen Übergangsregierung, die als Übergangsbehörde die Souveränität auf Grundlage eines skizzierten demokratischen Rahmens an das iranische Volk übertragen soll. Rufe und Plakate lehnten sowohl die Monarchie als auch die Klerikerherrschaft ab und unterstrichen das Streben nach einer säkularen, demokratischen Republik.

Live-Videoübertragungen der Veranstaltung fingen die Atmosphäre ein und zeigten, wie sich die Teilnehmer den ganzen Vormittag über rege austauschten. Das Treffen diente als direkter Appell an die europäischen Staats- und Regierungschefs, von ihrem bisherigen Kurs gegenüber Teheran abzurücken und sich stattdessen mit der organisierten iranischen Oppositionsbewegung zu verbünden.

Die internationale Medienpräsenz war bemerkenswert; Aufnahmen der Kundgebung wurden live übertragen und online vielfach geteilt. Die Veranstaltung unterstrich den anhaltenden Aktivismus der Diaspora, der darauf abzielt, die europäische Iran-Politik inmitten der umfassenderen regionalen Spannungen zu beeinflussen.

Im Laufe des Tages bekräftigten die Teilnehmer ihre Forderungen nach schärferen internationalen Maßnahmen gegen das iranische Regime und ihre Unterstützung für die Vision des Widerstands von einem freien Iran. Die Kundgebung verlief planmäßig und hinterließ einen starken visuellen und symbolischen Eindruck der Solidarität im Herzen des EU-Viertels.