Wednesday, November 30, 2022
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25 000 iranische Kinder in der Provinz Golestan bekommen keinen Unterricht

Laut dem Beauftragten des Gouverneurs der Provinz Golestan für politische Sicherheit im Norden des Iran bekommen 25 000 Kinder in der Provinz keinen Unterricht, was diese Provinz diesbezüglich zur zweitschlimmsten macht.

„342 Schulen wurden beschädigt und 35 andre wurden vollständig zerstört“, erklärte Abdualreza Cheragali, der Beamter in der Verwaltung des Provinzgouverneurs ist.

Andere iranische Provinzen wie Sistan und Belutschistan stehen vor einer ähnlichen Situation.

Am 10. Juni sprach ein Mitglied des Parlaments des Regimes aus Saravand davon, dass 100 000 Kinder in Sistan und Belutschistan keinen Unterricht erhalten.

Zuvor im April hat das Forschungszentrum des Parlaments einen Bericht veröffentlicht, in dem geschrieben steht, dass Sistan und Belutschistan die höchste Rate von Kindern im Schulalter ohne Unterricht hat. In diesem Bericht wurde der mangelende Zugang zu schulischen Einrichtungen als Hauptgrund für den fehlenden Unterricht angegeben.

Die destruktive Politik des iranischen Regimes im Bildungssystem hat zu einer echten nationalen Krise geführt. Annähernd 10 Millionen Menschen im Iran sind Analphabeten und weitere 15 Millionen sind funktionelle Analphabeten, was bedeutet, dass sie nicht die Fähigkeiten und die Kenntnisse haben, um angemessene Jobs auszuüben.

Ebenso ist der Zustand der Schulen im ganzen Iran besorgniserregend. Das Fehlen einer geeigneten Infrastruktur verursacht für die Schulen große Schäden und birgt große Risiken für die Schüler. Meldungen, dass Raumdecken einstürzen oder dass Heizungsapparaturen explodieren, sind fast schon alltäglich im Iran.