Tuesday, December 6, 2022
StartNachrichtenWiderstandAbgeordnete aus dem Irak und Europa verurteilen die iranischen Einmischungen im Irak

Abgeordnete aus dem Irak und Europa verurteilen die iranischen Einmischungen im Irak

Iraqi and Euro MPs condemn Iranian regime’s meddling in IraqNWRI – Am Dienstag, dem 2. Oktober fand zu Ehren von zwei irakischen Parlamentariern im Europaparlament in Brüssel eine Sitzung statt, bei der die Intergruppe die Freunde eines Freien Iran, Mohammad Hossein Al-Awaz, Mitglied des  Komitees für Sicherheit und Verteidigung und Falah Hassan Zeidan, Mitglied des Komitees für Arbeit und Dienstleistungen im irakischen Parlament über die Einmischungen des iranischen Regimes im Irak sprachen.
Paulo Casaca, Mitvorsitzender der Freunde des Freien Iran begann die Sitzung mit einer Schweigeminute als ein Zeichen des Respekts für die Opfer des Terrorismus des iranischen Regimes im Irak, besonders in der Provinz Diyala.

Als erster Sprecher sagte Al-Awaz: „Unser Land ist nicht nur durch die Amerikaner besetzt, sondern auch durch das iranische Regime und sein Ministerium für Nachrichtendienst und Sicherheit (VEVAK) unterwandert. Das Regime hilft den schiitischen Milizen auf der einen Seite und der Al-Qaida über Syrien auf der anderen Seite. Jeden Tag sind auf den Strassen von Bagdad neue Leichen zu finden. Auch in anderen Städten wir Mosul und Basra wird gemordet. Die meisten wurden von den Milizen, die das klerikale Regime deckt, umgebracht. Es versucht zwischen den schiitischen und sunnitischen Muslimen Zwietracht zu sähen und dehnt seine fundamentalistische Herrschaft im Irak aus.“

Zeidan bezog sich ebenfalls auf die Einmischungen des iranischen Regimes im Irak und sagte: „Wir hatten im Irak nie Probleme zwischen Shiiten und Sunniten, aber durch die Einmischungen des iranischen Regimes gibt es jetzt Konflikte zwischen mehreren ethnischen und religiösen Minderheiten im Irak.“ Der irakische Abgeordnete fügte hinzu: „Einige meiner Familienangehörigen und engen Freunde wurden ermordet. Gestern wurde einer meiner Bodyguards, mit dem ich ebenfalls verwandt war, in Bagdad gekidnappt. Wir wissen nichts über seinen jetzigen Aufenthaltsort. Mehr als 120 Mitarbeiter und Helfer unserer Bewegung, der Nationalen Dialogue Front wurden vor und nach den Wahlen ermordet. Das iranische Regime steckte hinter diesen Morden und Entführungen.“

Die irakischen Parlamentarier wiederholten ebenfalls, dass die iranischen Volksmojahedin PMOI und die Bewohner von Ashraf City die Gäste und die besten Freunde des irakischen Volkes seien und sich in den 20 Jahren, in denen sie sich im Land aufhalten niemals in die inneren Angelegenheiten des Iraks eingemischt haben. Sie merkten an, dass das iranische Regime über den Druck auf die Mitglieder der PMOI und ihre Bemühungen, die PMOI Mitglieder aus dem Irak ausweisen zu lasen, versuchen würde, den Weg für eine noch stärkere Einmischung im Irak zu ebnen. Sie hoben hervor, dass der Schutz der PMOI eine islamische Aufgabe aller Iraker sei und sie niemals ein Unheil für die Bewohner von Ashraf zulassen würden. Sie beschrieben die Mojahedin als die einzige reelle Garantie für die Errichtung von freundlichen und brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden benachbarten Ländern.

Casaca, der Vorsitzende der Sitzung, stellte fest, dass nach seinen Informationen die Agenten des iranischen Regimes nahezu eine Million irakischer Sunniten veranlasst habe, Bagdad zu verlassen. Hunderttausende sind nach Syrien, Jordanien und sogar bis nach Ägypten gegangen. Er bedauerte, dass der Hohe Kommissar für Flüchtlinge der UN nichts für die große Gruppe von Flüchtlingen getan habe, die aus dem Land geflohen sei. In Verbindung mit den 4.000 PMOI Mitgliedern, die in Ashraf City wohnen, sprach Casaca sein Bedauern aus, dass der UNHCR trotz ihres Flüchtlingsstatus nichts getan habe und es unterließ, ihren Flüchtlingsstatus erneut zu bestätigen. Er appellierte an die europäischen Abgeordneten, den UNHCR zu drängen, damit diese humanitäre Krise abgewendet werden kann. Er fügte hinzu, dass die Freunde eines Freien Iran mehrere Briefe an den Präsidenten des Europäischen Parlamentes, an Amnesty International, Regierungsmitglieder der USA und irakische Regierungsmitglieder geschrieben haben, um sie aufzufordern, das Massaker, dass die Agenten des iranischen Regimes im Irak anrichten, zu beenden und ihre Aktivitäten dort zu erhöhen.

Viele Abgeordnete und ihre Assistenten nahmen an dem Solidaritätsmeeting mit der PMOI teil, unter ihnen auch Mogens Camre, Vizevorsitzender der nationalen Gruppe aus Dänemärk für die Europäische Union, Erik Meijers, Mitglied der Vereinigten Linken in der Europäischen Union aus den Niederlanden, Vytautas Landsbergis, der frühere Präsident der Republik Litauen von der Gruppe der Europäischen Volksparteien (Christdemokraten) und die Europäischen Demokraten Bernat Joan i Mari von der Gruppe der Grünen/Europäische Allianz aus Spanien. Zum Abschluss wiederholten die Teilnehmer, dass es erforderlich sei, dass die Einmischungen Teherans in die Angelegenheiten des Iraks gestoppt werden und riefen zu einer Beendigung des Drucks auf die PMOI auf.