Thursday, December 8, 2022
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BBC führt nach Meinung des Sunday Telegraph sein Publikum über den Iran in die Irre

Der bekannte englische Kolumnist Christopher Booker hat in seinem Beitrag für den Sunday Telegraph von heute die BBC dafür kritisiert, dass sie ihr Publikum mit falscher Propaganda, die vom iranischen Regime herrührt,

in die Irre führt.

„Plötzlich gab es in der letzten Woche in der ganzen BBC etwas über den Iran. Die Erklärung dafür ist, das ihr erlaubt wurde, einen Reporter in das Land zu schicken, eine junge libanesische Frau mit Namen Kim Ghattas – zum ersten Mal seit es im Jahr 2009 Massendemonstrationen gegen das Regime gab“, schreibt Herr Booker.

„Die allzu vertraute Linie, die wir da mitbekamen, war, dass [der Präsident] Irans seit 2013 Hassan Rohani eine ‚Gemäßigter‘ ist, der dafür kämpft, sein Land ‚zu reformieren‘ gegen die ‚Reaktionäre‘ rund um den Obersten Führer  Ayatollah Khamenei. Rohanis einziger Wunsch ist, „Frieden und Sicherheit“ im Mittleren Osten zu verbreiten. Natürlich setzte Frau Gatta keine zu großen Fragezeichen vor das neuerdings hoch gepriesene ‚Atomabkommen‘ mit dem Westen, durch den der Iran das bekommt, was er wollte: das Versprechen, die Sanktionen aufzuheben, die seine Wirtschaft gelähmt haben, im Austausch für zweifelhafte Zugeständnisse bei seinem weitergeführten Atomprogramm, mit lauter rätselhaften Löchern.

Ganz außerhalb der Tagesordnung blieb eine Erwähnung des Tatbestands, dass seit dem Erscheinen des ‚gemäßigten‘ Rohani das Regime angefangen hat mit dem, was Amnesty vor kurzem ‚einen atemberaubenden Rausch an Hinrichtungen‘ genannt hat, bei der etwa 2000 Opfer erhängt oder erschossen wurden, mehr als zu irgendeiner Zeit in 25 Jahren,  und damit der höchsten Hinrichtungszahl pro Kopf in der Welt (gar nicht zu reden das Abschlagen von Händen und Füßen von zig Insassen in den unmenschlichsten Gefängnissen der Welt).

 

Die BBC scheint niemals zu lernen, dass totalitäre Regimes ihre Reporter nur unter der Bedingung ins Land lassen, dass sie ihr Publikum in die Irre führen mit genau dem falschen Propagandabild, das sie brauchen“, fügte Herr Booker hinzu.