Thursday, December 8, 2022
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Bemerkungen des irakischen „Justizministers“ – Vorbereitung auf ein weiteres Massaker in Ashraf

Militärische Besetzung des Lagers Ashraf – Mitteilung Nr. 84

Die Vereinten Nationen und die Vereinigten Staaten müssen sofort den Schutz Ashrafs übernehmen

NWRI – Am Sonntag den 24. April zitierte nachmittags „Associated Press“ wie folgt das „Iranische Staatsfernsehen“: „Der Iran und der Irak unterzeichneten am Sonntag ein Abkommen den Austausch von Gefangenen betreffend; das könnte zu zwangsweise erfolgender Repatriierung einer iranischen Oppositionsgruppe führen, die im Irak lebt. … Der irakische Justizminister Hassan al-Shimari wiederholte während der Unterzeichnungszeremonie den Standpunkt seines Landes, die Gruppe, die dem früheren Machthaber Saddam Hussein nahegestanden habe, werde am Ende des Jahres 2011 aus dem Lande vertrieben sein.“

Der Besuch des sogenannten Justizministers in Teheran und seine widerwärtigen Bemerkungen lassen deutlich Malikis ominöse Absicht erkennen, in Ashraf ein weiteres Blutbad anzurichten. Diese Bemerkungen bestätigen auch die Auffassung des iranischen Widerstandes, daß die irakischen Truppen, solange sie die Kontrolle über Ashraf ausüben, Repression und Blutvergießen fortsetzen werden. Die Regierung Malikis ist nicht nur nicht imstande, die Bewohner Ashrafs zu schützen, sie führt die Mordbefehle des iranischen Regimes aus.

Der iranische Widerstand enthüllte am 12. April 2011 die Bemerkungen, die Hassan al-Shemri während der Sitzung des Ministerrates am 11. April über die Befehle der terroristischen Quds-Truppe machte: „Das Ziel ist nicht die Vertreibung der PMOI aus dem Irak; vielmehr sollten wir sie alle umbringen.“ Der Widerstand hat ebenso am 20. April enthüllt, al-Shemri solle in der folgenden Woche Teheran besuchen, um seinen Lohn und neue gegen Ashraf gerichtete repressive Befehle entgegenzunehmen.

Der iranische Widerstand wiederholt, daß al-Shemris Besuch und die dabei getroffenen bilateralen Abkommen in flagranter Weise auf ein weiteres Blutvergießen in Ashraf hindeuten; der iranische Widerstand fordert den Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Sicherheitsrat, sowie Herrn Ad Melkert, den Besonderen Vertreter des Generalsekretärs für den Irak, Frau Navi Pilly, die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für die Menschenrechte, endlich die Minister der Vereinigten Staaten für auswärtige Angelegenheiten und für die Verteidigung auf, die Truppen der USA zum Schutz Ashrafs anzuweisen und die irakischen Truppen zur Vermeidung weiteren Blutvergießens zum Verlassen Ashrafs zu veranlassen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

24. April 2011