Tuesday, December 6, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteDas Bombenattentat auf die Wasserstation von Ashraf City durch die Qoudsarmee

Das Bombenattentat auf die Wasserstation von Ashraf City durch die Qoudsarmee

Ein Kriegsverbrechen gegen Personen, die unter dem Schutz internationaler Konventionen stehen

Der Iranische Widerstand fordert die Verfolgung derer, die das Verbrechen geplant und ausgeführt haben
Am Morgen des 8. Februar sprengten Terroragenten der Qoudsarmee des iranischen Regimes die Hauptanlagen für Trinkwasserversorgung von Ashraf City (100 km nordöstlich von Bagdad), der Heimstatt der Mitglieder der iranischen Volksmojahedin (PMOI).

Der Vorfall ereignete sich um 03:30 Uhr Ortszeit. Die Pumpstation versorgt Informationen zufolge auch das Gebiet 25 km westlich von Ashraf mit Wasser. Mehr als 300 kg TNT wurden für diese Sprengung eingesetzt. Damit wurden viele Wasserpumpen, Einrichtungen der Station und Büros zerstört und die Wasserversorgung für Ashraf und die Umgebung wurde unterbrochen.

Vor zwei Tagen wurde Scheich Hamid Ziab, ein Mitglied des Stammesrates vor Ort, bei einem Terroranschlag ermordet. Er war für die Sicherheit und den Schutz der Wasserstation verantwortlich. Der Stammesrat macht die Qoudsarmee für dieses Verbrechen verantwortlich.

Die Pumpstation stand in den letzten Jahren unter dem Schutz der Einwohner und Stämme der Region. In den jüngsten Monaten wurde die Anlage vom „Awakening Council“ geschützt.

Das Mullahregime entsandte vor kurzem einige Mitarbeiter des Ministeriums für Nachrichtendienste und Staatssicherheit (VEVAK / MOIS) und der Qoudsarmee in den Irak zur Konspiration. Sie sollten die Basis für Terroranschläge auf die Bewohner von Ashraf City schaffen. Diese Mitarbeiter wurden aus dem Iran direkt, aber auch aus dem Ausland in den Irak entsandt. Sie waren im Hotel Al-Mansur in Bagdad untergebracht. Das ist ein klares Zeichen für die Verschwörung gegen die Einwohner von Ashraf City.

Weil die Unterbrechung und Zerstörung von Versorgungsstationen und Zuleitungen nach der Genfer Konvention als Kriegsverbrechen gegen geschützte Personen und Einwohner vor Ort betrachtet werden,  appelliert der Iranische Widerstand an die Multinationale Eingreiftruppe – Irak, das Internationale Rote Kreuz, die Vereinten Nationen und vor allem an die Regierung Iraks, dringend in diesem Terrorverbrechen zu ermitteln und diejenigen zu verfolgen, die den Anschlag geplant und durchgeführt haben.

Die Pumpstation gehört seit 22 Jahren zu Ashraf City und versorgt außer Ashraf 20.000 Bauern und Einwohner der Region mit Wasser. Die Station liefert auch Teile des Trinkwassers für die Stadt Azim, die sich in der Nähe befindet.

Im Sommer 2006, zerstörten Agenten des klerikalen Regimes im Iran die Wasserzuleitungen in der Nähe von Ashraf zweimal. Das wurde mit Hilfe der Einwohner der Region und der Leute in Ashraf schnell wieder repariert.

Unter dem Druck des iranischen Regimes und seiner Agenten in der irakischen Regierung wurde seit 2005 in Verletzung internationaler Konventionen die Versorgung von Ashraf mit Medizin, Lebensmitteln und Brennstoff unterbrochen. Die Lage bleibt trotz der Proteste internationaler Institutionen wie dem Europäischen Parlament und den Vereinten Nationen bedrohlich.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
8. Februar 2008