Thursday, December 1, 2022
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Das iranische Regime bestraft einen Mann mit Abhacken seiner Hand

NWRI – Das fundamentalistische Regime des Iran hat einem Mann, der einige dreißig Jahre alt ist, in der Stadt Mashhad, im Nordosten des Iran, die Finger amputiert; das ist nur die vorläufig letzte einer Reihe von drakonischen Strafen, die in den vergangenen Wochen ausgeführt wurden.

Das unmenschliche Urteil wurde am Montag im Zentralgefängnis von Mashhad vollstreckt. Die staatliche Zeitung von Khorasan gab die Initialen des Opfers mit M. T. an und fügte hinzu, er sei 39 Jahre alt. Der Häftling war des Diebstahls beschuldigt worden und verbüßt eine 3jährige Haftstrafe.

Das Urteil war vom Berufungsgericht des Regimes bestätigt worden.

Der Ankläger des Regimes in Mashhad, Gholamali Sadeqi, sagte: „Eine der wichtigsten politischen Aufgaben ist in diesem Jahr die, dass man den Verbrechern entgegentritt und die Urteile genau und entschieden vollstreckt.“

Wie folgt kommentierte Frau Farideh Karimi, Mitglied des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) und engagiert für die Menschenrechte, am Dienstag:

„In den vergangenen beiden Wochen hat das Regime zahlreiche mittelalterliche Strafen ausgeführt, darunter das öffentliche Auspeitschen einer Frau am 27. April in Golpayegan, die Billigung der mit Säure durchgeführten Blendung eines Mannes, gestern die Amputation einer Hand sowie zwei öffentliche Hinrichtungen in Kermanshah bzw. Nour am 2. Mai. An allen diesen Vorfällen zeigt sich die Barbarei des Mullahregimes, die betrüblicherweise wegen der Tatenlosigkeit der internationalen Gemeinschaft immer quälender wird.“

„Es obliegt jetzt [dem Besonderen Berichterstatter der Vereinten Nationen für die Menschenrechtssituation im Iran] Herrn Ahmed Shaheed, dringend die Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um diese Welle von Hinrichtungen und mittelalterlicher Folter zu beenden“, fügte sie hinzu.