Saturday, December 3, 2022
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Das iranische Regime wendet, bevor die USA Sanktionen über seine Ölexporte verhängen, eine alte Taktik an

Anfang November wird die von den USA über die iranischen Ölexporte verhängte Sanktion in Kraft treten. Präsident Donald Trump hat bekanntgegeben, seine Regierung werde energischen wirtschaftlichen Druck auf den Iran ausüben, um ihm die Einkünfte zu verwehren, die er zur Finanzierung terroristischer, bösartiger Tätigkeit in der Region einsetzt.

Neue Berichte besagen nun, ein Dutzend iranische Tanker hätten ihre Funkgeräte abgeschaltet. Damit waren sie eine Woche lang beschäftigt. Experten deuten, der Iran wende diese Taktik an, um seine Rohölexporte zu verheimlichen – durch Abschalten der Transponder.

Wenn es sich so verhält – und es erscheint als sehr wahrschein-lich -, dann wird er sehr schwierig werden, die Daten, die die iranischen Ölexporte betreffen, zu verfolgen.

Die Daten von Bloomberg zeigen, daß in den vergangenen sieben Tagen die Satellitenstationen an den Küsten von zehn sehr großen Tankern keine Daten empfangen haben. Die letzten empfangenen Daten von diesen sieben großen Tanken besagen, daß sie insgesamt 13 Millionen Barrel Rohöl und Kondensat an Bord hatten. Sie befanden sich den Daten zufolge im Persischen Golf.

Der Iran kann darauf verweisen, daß die Verhältnisse des Wetters und der Atmosphäre die Funktion der Transponder zu beeinträchtigen vermögen; doch angesichts der Dauer des Ausbleibens ihrer Funktion erscheint dieser Hinweis als unplausibel. Außerdem hätten die Spürsysteme der Satelliten die Tanker gefunden, wenn die Systeme, die sie an Bord haben, angeschaltet gewesen wären.

Der erwartete Rückgang der iranischen Ölexporte wird von viel Unsicherheit begleitet. Es hängt viel davon ab, wie viel iranisches Öl die Europäische Union, China und Indien im nächsten Monat kaufen wollen – außerdem viel davon, wie viel sie wirklich erwerben, wenn die Sanktionen im November in Kraft treten.

Zu erwägen ist ferner die Möglichkeit, daß der Iran die Taktik der Verdunkelung fortsetzt.

Analysten sind der Meinung, daß die bevorstehenden Sanktionen zu einem Rückgang von ungefähr einer Million Barrel am Tage führen werden – der doppelten Menge im Vergleich zu früheren Schätzungen.

Trump beharrt unerbittlich darauf, daß der Iran keinen Zugang mehr zu den gewaltigen Geldmengen erhält, mit denen er seine Helfershelfer und die Milizen, die sich in der Region ausbreiten, finanziert. Gestern sprach Trump vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen; einen großen Teil seiner Rede, die 30 Minuten lang dauerte, verwendete er auf den Iran. Er sagte: „Die Führer des Iran säen Chaos, Tod und Zerstörung. Sie haben keinen Respekt vor ihren Nachbarn, ihren Grenzen und den souveränen Rechten der Nationen. Statt dessen plündern sie die Ressourcen der Nation aus, um sich zu bereichern und im Nahen Osten und weit darüber hinaus Ungemach zu verbreiten.“

Auch kritisierte Außenminister Mike Pompeo die EU, weil sie Maßnahmen zugestimmt hatte, die es dem Iran gestatten würden, Importe und Exporte mittels einer finanziellen Institution der EU zu bezahlen. Pompeo sagte, diese Maßnahmen seien „unproduktiv“ und eine Gefahr für den Frieden in der Region und in der Welt. Er warnte die EU: „Wenn Sie dem Regime seine Einkünfte sichern, konsolidieren sie den Iran als die Nummer eins der Förderung staatlichen Terrors. Sie befähigen ihn zum gewaltsamen Export seiner Revolution und tragen zur Bereicherung seines Regimes bei, während das Volk darbt.“