Sunday, February 5, 2023
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Das iranische Regime wird mit der Umweltkrise nicht fertig

Die Probleme der Umwelt, von denen der Iran betroffen ist, sind zahlreich. Es gibt große Schwierigkeiten mit Dürre, Staubstürmen, Entwaldung, dem Austrocknen von Seen und vieles andere mehr. Eines der drückendsten Probleme ist jedoch der Zustand des Bodens rund um die Hauptstadt des Landes.

Die Gebiete rund um Teheran haben sichtbare tiefe Risse und es zeigen sich trichterförmige Einbrüche. Das wird für viele Menschen, die in dem Gebiet leben, zur unmittelbaren Bedrohung und ebenso für die Infrastruktur.

Zum Teil ist das auf eine große Wasserkrise zurückzuführen, die mit der Zeit immer schlimmer wird. Die Bevölkerung der Stadt nimmt weiterhin an Umfang zu, während die Dienstleistungen stagnieren oder schwieriger werden, je mehr sie sich bemühen, der Lage Herr zu werden. Teheran hat auch unter der großen Dürre gelitten, die mittlerweile drei Jahrzehnte andauert.

Die Wüstenbildung trägt auch zu den Problemen bei und die Devastation des Landes hat tiefgreifende Folgen.

Die Trockenheit bedeutet, dass die Bewohner der Stadt sich nicht auf Niederschläge als Wasserlieferanten verlassen können und immer mehr auf das Grundwasser zurückgreifen.  Jedoch kommt aus den unteren Schichten Wasser, das von Jahr zu Jahr salzhaltiger wird.

Obwohl die Versorgung mit Wasser schnell abnimmt, wird viel davon von den Stadtbewohnern umgeleitet, statt Agrarland zu bewässern.

Das Land um die Hauptstadt des Iran fällt ein und es bilden sich riesige Löcher und der Boden senkt sich ab. Experten geben an, dass der Boden sich in jedem Jahr  im Durchschnitt um 22 bis 25 Zentimetern absenkt. Das ist ein dramatisches Ausmaß und selbst ein kleiner Teil davon würde in vielen Ländern der Welt schon als sehr kritisch angesehen.

Wenn das Problem zunimmt, was sehr wahrscheinlich ist, könnte der internationale Flughafen von Teheran nicht mehr zu gebrauchen sein. Ebenso die großen Ölraffinerien in dem Gebiet und auch Eisenbahnlinien und Fernstraßen.

Schon jetzt hat die Absenkung zu Brüchen bei Wasserleitungen und Gebäuden geführt, was augenfällig und schmerzlich daran erinnert, dass die Situation kritisch ist. Die Spalten sind kilometerlang und man macht sich Sorgen, dass Gebäude einstürzen.

Seit Jahrzehnten unterliegt der Iran internationalen Sanktionen, mal mehr mal weniger, und das hat dazu geführt, dass die Führer des Landes sich selbst bedienen, besonders in Bezug auf die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Es besteht kein Zweifel, dass das einer der Faktoren ist, die zur Krise beitragen.

Jedoch hat die Vernachlässigung und auch Leugnung vieler der Probleme sich zu einem derartigen Ausmaß der Schäden angewachsen, dass es lange Zeit brauchen wird, um sie zu beheben. Bei manchen der Probleme geht es schon darüber hinaus – manche Schäden sind ganz einfach irreversibel.

Das iranische Regime zerstört sein großes Land auf jede nur mögliche Art und Weise – sozial, wirtschaftlich, die Umwelt betreffend. Jedoch ist das große Volk des Iran entschlossen, seinem Land einen positiven Wandel zu bringen, und es weiß, dass ein Regimewechsel der einzige Weg ist, um dies zu erreichen.

Wenn das iranische Regime seine Macht verliert, so werden nicht nur die von Kriegen zerrissenen Nationen in der Region sich auf eine Lösung zu bewegen können, sondern das Volk wird auch imstande sein, die Freiheit und die Rechte zu genießen, die bei vielen in der Welt selbstverständlich sind. Natürlich würden dann auch die Probleme der Umwelt nicht mehr so gelassen, dass sie schlimmer werden.